|
VORSCHAU
Sponsored Links
PRESSETERMINE
Haus der Bundespressekonferenz
23.05.2012 00:00 Ludwig-Erhard-Haus 23.05.2012 00:00 Bühne Großer Saal 23.05.2012 00:00 AKTUELLES PRESSEFOTO
IR Nachrichten
23.05.2012 09:30
Wienerberger AG
23.05.2012 08:00
ADX Energy Ltd.
22.05.2012 18:50
OMTV Communications, Inc.
EUROPA NACHRICHTEN
MEDIEN
Mi, 23.05.2012
pte20090518001 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
Freiwillige Übersetzer helfen Software aus
Projekte sollen globales Verständnis Im Internet fördern
Cambridge (pte001/18.05.2009/06:00) - Während Englisch als am weitesten verbreitete Sprache das Internet nach wie vor dominiert, steigt mittlerweile der Anteil an anderssprachigen Angeboten. Durch diese Veränderungen entstünden auch neue Herausforderungen, so Ethan Zuckerman vom Berkman Center for Internet and Society http://cyber.law.harvard.edu . Im User-generierten Web würde das Internet für den einzelnen immer kleiner, so der Forscher gegenüber der New York Times. Viel Information ginge dadurch verloren, weil jeder auf wenige Sprachen beschränkt bliebe. Neben automatisierter Übersetzungssoftware sollen nun auch freiwillige Teilzeitübersetzer für Abhilfe sorgen. Während Übersetzungssoftware früher noch sehr teuer und wenig leistungsfähig war, sind heute viele Angebote gratis im Internet verfügbar. Bei etwas anspruchsvolleren Inhalten versagt jedoch die maschinelle Übersetzung schnell und Inhalte bleiben unverständlich. Hier müssen nach wie vor menschliche Übersetzer eingesetzt werden. Weltweit bieten immer mehr Menschen diesen Service gratis an. Die user-generierte Nachrichtenplattform Global Voices ist eines der Angebote, dass auf solchen freiwilligen Leistungen basiert. Das Projekt, das Nachrichten beispielsweise für chinesische User übersetzt, nennt sich Lingua http://globalvoicesonline.org/lingua . Die Übersetzer haben unterschiedlichste Gründe für ihr freiwilliges und unentgeltliches Engagement. "Mir gefällt die Herausforderung, zwischen zwei linguistisch und kulturell sehr verschiedenen Sprachen zu übersetzen", so Anas Qtiesh, ein Arabisch-Englisch-Übersetzer aus Damaskus, der etwa 15 bis 20 Stunden pro Woche für Lingua arbeitet. Anderen gefällt die völkerverbindende Idee hinter dem Projekt und sie möchten wichtige Inhalte möglichst vielen Menschen zugänglich machen. Bis automatische Übersetzungsprogramme ähnliche Leistungen erbringen können, ist man weiterhin auf menschliche Übersetzer angewiesen. Insofern wird das freiwillige und unentgeltliche Engagement der Übersetzer als Zwischenlösung angesehen. "Das Internet hat das Potenzial, eine globale Konversation darzustellen", so Zuckerman. Aber solange das Problem der unterschiedlichen Sprachen nicht gelöst sei, sei das unmöglich. (Ende)
FOTODIENST
PRESSETEXT.TV
ETARGET
FOCUSTHEMA
SPECIALS
Werbung
middleAdvertising
|