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Fr, 10.02.2012
pts20090515008 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie
ÖGH präsentiert kostenlose DVD gegen Bluthochdruck
Bestellung unter 0800 20 20 30 oder auf www.hochdruckliga.at
Wien (pts008/15.05.2009/09:00) - Erhöhter Blutdruck verursacht in Österreich die meisten Todesfälle. Die Österreichische Gesellschaft für Hypertensiologie (ÖGH) errechnete, dass die Hochdruck-Therapie keine zusätzlichen Kosten verursacht, sondern Kosten spart. Zentrales gesundheitspolitisches Anliegen ist eine Hebung der Therapietreue (Compliance). Um diese zu verbessern, setzt die ÖGH auf direkten Patientenkontakt. Zur Unterstützung der Information verteilt sie kostenlose Patienten-DVDs. Der Befund der Österreichischen Gesellschaft für Hypertensiologie (ÖGH) über die "nationale Hochdrucksituation" ist wenig erfreulich: Am Beispiel des Schlaganfalls errechnete die ÖGH, dass die Therapie von Bluthochdruck Kosten spart. Die Gesamtkosten für Schlaganfälle beliefen sich 2004 auf rund 394 Millionen Euro. Pro Schlaganfall ergaben sich Kosten von 20.784 Euro. Die durchschnittlichen Jahreskosten einer medikamentösen Hochdruck-Therapie hingegen beliefen sich auf 108 Euro. Für die Kosten eines Schlaganfalls können also 192 Patienten ein Jahr lang mit Blutdruckmedikation behandelt werden. "Wenn man zusätzlich davon ausgeht, dass die Hochdruck-Therapie neben dem Schlaganfall auch andere teure Ereignisse wie Herzinfarkt und Herzinsuffizienz verhindert, ist die Hochdruck-Therapie eine der wenigen Therapieformen, die der Gesellschaft keine zusätzlichen Kosten verursacht, sondern Kosten spart", folgert ÖGH-Präsident Univ. Prof. Dr. Jörg Slany "In Kenntnis aller Fakten - Bluthochdruck verursacht die meisten Todesfälle, Schlaganfall und Herzinfarkt treten bei mäßig erhöhtem Blutdruck auf, die Behandlung von Hochdruck ist einfach, wirksam und volkswirtschaftlich sehr sinnvoll - fragt man sich, warum die österreichische 'Hochdruck-Situation' so schlecht ist?" Prof. Slanys Antwort lautet: "Eine wirksame Therapie ist nur möglich, wenn eine tägliche Dauereinnahme der Medikamente garantiert ist." Die Compliance sei unzureichend lautet das Fazit der ÖGH. Grund dafür sei die mangelnde Information. Die neue Strategie der ÖGH sieht eine vertiefende Kommunikation zum Patienten vor. Hierzu sei auch eine verstärkte Einbindung der Ärzte in die Informationstätigkeit notwendig, sagt ÖGH-Vize-Präsident Univ. Prof. Dr. Bruno Watschinger: "Nur die direkte Kommunikation zum Patienten wirkt nachhaltig. Das ist der Hebel an dem wir ansetzen müssen. Wir wollen dem Arzt Instrumente in die Hand geben, die es ihm ermöglichen, die Patienten besser zu informieren." Zur Unterstützung der Patienteninformation präsentiert die ÖGH eine DVD mit dem Titel "Bluthochdruck verstehen". Sie dient einerseits dem behandelnden Arzt als Argumentationshilfe und soll andererseits Hochdruckpatienten sensibilisieren, indem sie, ohne zu belehren, sachlich über Risikofaktoren, Konsequenzen und Komplikationen sowie Therapie von Bluthochdruck informiert. Die DVD hat eine Gesamtlänge von 10 Minuten. Die Erstauflage beträgt 20.000 Stück. Die Verbreitung erfolgt über Ärzte und über einen kostenlosen Direktvertrieb. Produziert wurde die DVD mit Unterstützung von Takeda Pharma. Kostenlose Bestellungen der DVD werden entgegen genommen unter 0800 20 20 30 oder auf der Website der ÖGH http://www.hochdruckliga.at . (Ende)
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