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Mi, 23.05.2012
pte20090508010 Computer/Telekommunikation, Produkte/Innovationen
Rettungsdienst-Datenterminal holt Microsoft-Auszeichnung
Mobiler "EDOCTA" nach österreichischem Erfolg vor Sprung nach Deutschland
Wien (pte010/08.05.2009/11:10) - Gestern, Donnerstagabend, hat Microsoft Österreich im Rahmen seines Innovation Day 2009 erstmals den "Microsoft Innovation Award" vergeben. Im Feld aus mehr als 60 Teilnehmern konnte sich dabei "EDOCTA", ein mobiles Datenterminal für den Rettungsdienst des Unternehmens impactit http://www.impact.co.at , durchsetzen. Die Lösung soll Kommunikations- und Arbeitsprozesse im Rettungswesen beschleunigen und den bürokratischen Aufwand reduzieren. Der mobile Rettungsdienst-Helfer istt bereits erfolgreich in der Praxis unterwegs. "EDOCTA wird in Wien bereits bei rund 270 Fahrzeugen eingesetzt", betont impactit-Geschäftsführer Matthias Grünberger im Gespräch mit pressetext. Nun steht man vor dem Sprung nach Deutschland. EDOCTA soll alle Arbeitsschritte im Rettungswesen erleichtern. Durch Livekommunikation mit der Leitstelle können Einsätze zugewiesen werden, während GPS und eine integrierte Navigationslösung die Anfahrt erleichtern. Vor Ort kann Gerät die Versicherungskarte (in Österriech: die E-Card) des Patienten auslesen. Außerdem kann die Lösung zusätzliche Patientendaten aus Online-Quellen abrufen, so Grünberger. Damit ist das Konzept auf eine größere Verbreitung elektronischer Gesundheitsakten vorbereitet. Rettungsdienstmitarbeiter geben ihre Erstanamnese direkt vor Ort ins Terminal ein. Bei der Übergabe von Patienten im Krankenhaus besteht die Möglichkeit, Transportberichte direkt am Gerät auszudrucken und auch drahtlos zu übertragen. Außerdem kann die Rettungsdienstzentrale mithilfe der elektronischen Daten Einsätze bequem mit den Krankenkassen verrechnen. Insgesamt verspricht das eine Zeitersparnis in allen Bereichen. Die aktuelle Version der impactit-Lösung nutzt Hardware aus dem Hause Höft & Wessel http://www.hoeft-wessel.com und setzt auf eine dauernde Online-Verbindung mittels GPRS. "Das ist ausreichend, da die Datenmengen überschaubar bleiben. Außerdem ist GPRS flächendeckend verfügbar", betont Grünberger. Allerdings sei EDOCTA bezüglich der Hardware sehr flexibel und damit gut auf kommende Endgeräte-Entwicklungen - etwa im Bereich Smartphones und Mobile Internet Devices - vorbereitet. Software-seitig baut die Lösung auf Windows CE und das .NET-Framework auf. Das impactit-Terminal kommt in Wien seit Dezember 2008 zum Einsatz und wurde von den Anwendermn positiv aufgenommen, so Grünberger. Inzwischen nehme man auch Ausschreibungen in Deutschland teil und hoffe, EDOCTA ab 2010 auch dort im Einsatz zu sehen. Dass die Lösung damit wirklich greifbar und ihr Zweck auch für Durchschnittsuser verständlich ist, dürfte letztendlich den Ausschlag im Rennen um den mit 10.000 Euro dotierten Microsoft Innonvation Award gegeben haben. Das zweitplatzierte HeuristicLab http://www.heuristiclab.com , ein flexibles Softwaresystem zur heuristischen Optimierung, ist im Vergleich dazu doch eher abstrakt. Ähnliches gilt für das mit dem dritten Platz ausgezeichnete Projekt expressFlow.com, eine Web-Plattform zum Modellieren und kollaborativen Bewerten von Geschäftsprozessen. Weitere Fotos vom Microsoft Innovation Day in Wien finden Sie unter http://fotodienst.at/browse.mc?album_id=2746 . (Ende)
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