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pte20090506038 Computer/Telekommunikation, Produkte/Innovationen
Xbox & Co: Nächste Generation frühestens 2013
Einspielen der Entwicklungskosten ist derzeit vorrangig
Nächste Generation der Konsolen nicht vor 2013 (Foto: Hersteller/pressetext)
Nächste Generation der Konsolen nicht vor 2013 (Foto: Hersteller/pressetext)

Washington (pte038/06.05.2009/13:30) - Fans von Spielkonsolen müssen sich noch einige Jahre gedulden, bevor die nächste Generation der Gamezentralen im Wohnzimmer auf den Markt kommen wird. Michael Pachter, Analyst bei Wedbush Morgan http://www.wedbush.com , geht davon aus, dass höchstens Nintendo im kommenden Jahr mit einer aufgerüsteten Wii-Konsole auf den Markt kommen könnte. Die Konkurrenz Microsoft und Sony würden sich noch mindestens bis 2013 damit Zeit lassen, die Nachfolgekonsolen für Xbox 360 und Playstation 3 auf den Markt zu bringen, berichtet er in einem Newsletter an Kunden.

"Wir erwarten 2010 keine neue Konsole. Mit der nächsten Generation rechnen wir nicht vor 2013, wenn überhaupt", erklärte Pachter. Die einzige Neuerscheinung in der Zwischenzeit dürfte eine überarbeitete Wii von Nintendo sein. Neue Hardware soll dafür sorgen, dass die Spiele auch in High Definition genossen werden können. Das Konsolengeschäft ist vor allem in der Startphase für einen Hersteller mühsam und vor allem investitionsintensiv. In den ersten Jahren ist das Geschäft zumeist in den roten Zahlen. Erst nach und nach können die hohen Forschungs- und Entwicklungskosten wieder eingespielt werden.

Aus diesem Grund würden sich sowohl Microsoft als auch Sony mit einer neuen Konsolengeneration Zeit lassen. Erst wenn der Spiele- und Zubehörverkauf einige Zeit gut läuft, wird die Konsole für die Hersteller profitabel. Als Bremser treten außerdem die Spiele-Publisher auf. Hier setzt man ebenfalls auf Zeit, um die Entwicklungskosten für aktuelle Games einspielen zu können. Eine neue Hardwareplattform bedeutet für die Publisher, dass sie ein neues Softwaregrundgerüst entwickeln müssen, was wiederum Geld verschlingt.

John Riccitiello, Chef von EA, geht davon aus, dass es künftig längere Lebenszyklen bei Spielkonsolen geben wird. Er widerspricht damit jedoch Yves Guillemot, dem Chef von Ubisoft, der in Medien bereits von der nächsten Generation am Konsolenmarkt sprach. "Wir müssen uns auf den nächsten Schritt vorbereiten. In den kommenden fünf Jahren werden neue Geräte sowohl als mobile Konsolen also auch für zuhause auf den Markt kommen", sagt Guillemot. Aus diesem Grund müsse man bereits jetzt investieren. Neuigkeiten können sich Gamer in jedem Fall zur Spielemesse E3 erwarten. Dann wird es auch Informationen geben, ob Sony bald mit dem Nachfolger der Playstation Portable auf den Markt kommen wird. Entsprechende Gerüchte gibt es bereits (pressetext berichtete: http://pressetext.at/news/090430019/).

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Andreas List
Tel.: +43-1-81140-313
E-Mail:
pressetext.austria
   
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