VORSCHAU

PRESSETERMINE
Humboldt-Universität zu Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
23.05.2012 00:00
Gottlieb Duttweiler-Institut
23.05.2012 00:00
Cafe Landtmann
23.05.2012 00:00

AKTUELLES PRESSEFOTO

IR Nachrichten
22.05.2012 18:50 OMTV Communications, Inc.
22.05.2012 18:35 OMTV Communications, Inc.
22.05.2012 10:00 ADX Energy Ltd.


WETTER
Graz: Regen
21°
Innsbruck: heiter
22°
Linz: Gewitter
23°
Wien: Gewitter
23°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
MEDIEN
Mi, 23.05.2012
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20090428021 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
FBI twittert bei Verbrecherjagd - User verhaftet
Mikroblogger hatte zu Massaker aufgerufen
FBI kooperiert via Twitter mit anderen Behörden (Foto: twitter.com)
FBI kooperiert via Twitter mit anderen Behörden (Foto: twitter.com)

Oklahoma City (pte021/28.04.2009/11:23) - Bei Fahndungsarbeiten greifen Behörden immer häufiger auf Web-2.0-Angebote zurück. Dabei vernetzen sich etwa einzelne Polizeistationen gerne auf Portalen wie dem Mikroblogging-Dienst Twitter http://www.twitter.com oder der Social Community Facebook http://www.facebook.com . Seit Herbst twittert auch die US-Bundespolizeibehörde FBI und bedient bislang knapp 3.300 "Follower" (Abonnenten) mit Kurznachrichten. Verschiedene Behörden für die öffentliche Sicherheit wie Polizei und Feuerwehr vernetzen sich untereinander und senden einander Informationen in Echtzeit zu. Gleichzeitig suchen sie mit den knappen Textbotschaften über Fahndungen, Terrorwarnungen, vermisste Kinder oder auch Computerwürmer den direkten Draht zur Öffentlichkeit. Darüber hinaus fahnden sie offenbar auch auf den Seiten der User.

Während sich die Polizeiarbeit hierzulande bisher weitgehend auf klassische Fahndungsmethoden beschränkt, wie etwa die Bundespolizeidirektion München gegenüber pressetext bestätigt, hat die Online-Verbrecherjagd neben den USA bereits in Neuseeland zu Verhaftungen geführt (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090114016/). Allerdings könne die Verwendung von Netzwerken wie Facebook oder Twitter "im Bedarfsfall" ausgeweitet werden. Einem Bericht der NGZ online zufolge gehen US-Sicherheitsbehörden dabei mit gutem Beispiel voran. So sind etwa über das Twitter-Portal des FBI http://twitter.com/FBIPressOffice mehr als 150 verschiedene Stellen miteinander vernetzt und kooperieren anhand des Nachrichtendienstes.

Die US-Bundesbehörden greifen jedoch offenbar auch gerne auf jene Informationen zurück, die Nutzer von Web-2.0-Portalen bereitwillig online veröffentlichen. So hat etwa das FBI einen Twitter-Nutzer verhaftet, der ein Massaker angekündigt und zur Beteiligung daran aufgerufen hatte. Der 52-jährige User verbreitete auf seinem Profil unter dem Pseudonym CitizenQuasar Nachrichten, in denen er seine Follower zum Mord an Teilnehmern einer Demonstration gegen Steuererhöhungen aufforderte. Wie der Spiegel berichtet, hat sich Twitter bisher weder zu dem Fall geäußert noch Schritte veranlasst, um die Ankündigungen des Nutzers zu löschen. Die angekündigte Tat selbst wäre durch die Verhaftung nicht verhindert worden - das FBI nahm den Verdächtigen erst am Tag nach der Demonstration fest.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Manuel Haglmüller
Tel.: +43-1-811-40-315
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
FACEBOOK
ETARGET

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising