VORSCHAU

PRESSETERMINE
Credit Suisse Forum St. Peter
09.02.2012 00:00
SIX Swiss Exchange
09.02.2012 00:00
Messezentrum Salzburg, Halle 10, Messestand SIR (0834)
09.02.2012 00:00


IR Nachrichten
06.02.2012 17:40 Open Market TV AG
03.02.2012 14:15 Schlumberger AG
03.02.2012 14:05 S&T System Integration & Technology Distribution AG


WETTER
Graz: heiter
-3°
Innsbruck: wolkig
Linz: wolkig
-4°
Wien: heiter
-6°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
MEDIEN
Mi, 08.02.2012
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20090427005 Medien/Kommunikation
Abtreibungsgegner auf YouTube aktiv
Studentin sorgt über Webdienst für Aufregung
Abtreibungsgegner machen auch online mobil (Foto: liveaction.org)
Abtreibungsgegner machen auch online mobil (Foto: liveaction.org)

Los Angeles (pte005/27.04.2009/06:20) - Ein YouTube-Video sorgt für Entrüstung bei amerikanischen Abtreibungsgegnern. Eine 20-jährige Studentin der UCLA nutzte den Online-Dienst um auf angebliche Missstände hinzuweisen. Nach Berichten der LATimes ließ sie sich unter Verwendung falscher Angaben bei einer Abtreibungsklinik beraten und stellte einen Mitschnitt online. Sie gab sich als 13-jähriges Mädchen aus, dass von einem 31-jährigen Mann schwanger sei. Dabei tappte die Mitarbeiterin in die Falle: Da es sich um eine Straftat handeln würde, würde der Fall gemeldet, erklärte sie sich bereit das Alter der Personen zu "überhören" um Schwierigkeiten zu vermeiden.

Im Video ist zu sehen, wie die 20-jährige Studentin Lila Rose die Klink aufsucht und angibt erst dreizehn Jahre alt zu sein. Sie fragt nach einer Abtreibung, worauf die Mitarbeiterin eine Einverständniserklärung der Eltern fordert. Daraufhin weigerte sich Rose den Vater zu nennen. Dieser würde in Schwierigkeiten kommen, denn er sei 31 Jahre alt. Die Mitarbeiterin gibt sich betroffen und erklärt die rechtlichen Umstände. Im Staat Indiana müsse so ein Fall bei den dortigen Child Protective Services gemeldet werden. Rose schlägt vor zu lügen und anzugeben, der Vater sei ein gleichaltriger Mitschüler. Die Mitarbeiterin erklärt sich einverstanden.

Lila Rose versucht damit aufzuzeigen, was sie und viele andere Abtreibungsgegner als Missstände bei Abtreibungskliniken sehen. Dazu nutzt sie, sehr effektiv die neuen Medien. Seit 2006 hat sie mit einer Mitstreiterin unterschiedliche Kliniken des größten Anbieters Planned Parenthood http://www.plannedparenthood.org mit demselben Anliegen aufgesucht und die Treffen dokumentiert. Die Ergebnisse stellte sie online auf YouTube und die Website http://www.LiveAction.org. Schon lange versuchen Abtreibungsgegner Kliniken dadurch anzugreifen, indem sie aufzeigen, dass mögliche Straftaten nicht gemeldet werden. Der Weg über die neuen Medien ist hingegen neu. Lila Rose stellt dadurch ein neues junges Aushängeschild der Bewegung dar: Bislang war das verbreitete Bild eines Abtreibungsgegners eher konservativ und älter. Inwiefern das Video rechtliche Konsequenzen haben wird, ist unklar. Die Verantwortlichen verteidigen sich vehement, verweisen auf den strikten Schutz von Minderjährigen und räumen ein, dass vereinzelt Fehler passieren können. Die Fälle werden gerichtlich untersucht.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Georg Eckelsberger
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail:
pressetext.austria
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
FACEBOOK
MONSTER JOBCORNER

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising