|
VORSCHAU
Sponsored Links
PRESSETERMINE
Hotel Baur au Lac
08.02.2012 00:00 Lentos Kunstmuseum Linz 08.02.2012 00:00 BAWAG Contemporary 08.02.2012 00:00 AKTUELLES PRESSEFOTO
IR Nachrichten
06.02.2012 17:40
Open Market TV AG
03.02.2012 14:15
Schlumberger AG
03.02.2012 14:05
S&T System Integration & Technology Distribution AG
EUROPA NACHRICHTEN
BUSINESS
Mi, 08.02.2012
pte20090421017 Auto/Verkehr, Unternehmen/Finanzen
"Chrysler-Insolvenz nur noch eine Frage der Zeit"
Obamas Ultimatum läuft ab - Gewerkschaften stellen sich quer
Detroit/New York/Frankfurt (pte017/21.04.2009/11:15) - Die Krise des angeschlagenen US-Automobilriesen Chrysler http://www.chrysler.com spitzt sich zu. Da selbst Vertreter der US-Regierung kaum noch Hoffnung in die Rettung haben, wird eine Insolvenz im Sinne des Gläubigerschutzverfahrens wahrscheinlicher. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider berichtet, scheitert die Rettung gleich aus mehreren Gründen. Neben einer schwach ausgeprägten Produktpalette sei Chrysler auch international zu gering aufgestellt. Zudem stellen sich Gewerkschaften wie die United Auto Workers (UAW) http://www.uaw.org quer. "Eine Insolvenz Chryslers ist nur noch eine Frage der Zeit. Die US-Regierung macht Druck. Nutzt dies nichts, wäre das Aus für Chrysler allerdings auch verschmerzbar", unterstreicht Analyst Jürgen Pieper von Metzler Asset Management gegenüber pressetext. Die Prognosen für eine positive Sanierung des Unternehmens schwinden mehr und mehr. Erst Ende März hatte US-Präsident Barack Obama den wankenden Autoherstellern Chrysler sowie General Motors ein Ultimatum von 60 bzw. 30 Tagen gestellt, um enorme Restrukturierungen zu erzwingen (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090331021/). Bereits gestern, Montag, waren Beamte des Finanzministeriums mit den Chefs von Chrysler, Robert Nardelli, und Fiat, Sergio Marchionne, in Washington zusammengetroffen. Den Zusammenschluss der Amerikaner mit den Italienern hatte Obama zur Bedingung für weitere Mrd.-Hilfen gemacht. Ob Chrysler Ende April entweder zur Sanierung in eine Insolvenz geht oder gar abgewickelt wird und damit endgültig vom Markt verschwindet, bleibt derzeit jedoch noch abzuwarten. Die Verhandlungen über das weitere Vorgehen bei Chrysler werden auch durch die mächtigen Gewerkschaften erschwert. Chrysler muss wie auch die ums Überleben kämpfende Opel-Mutter GM mit Gewerkschaften und Gläubigern große Zugeständnisse aushandeln. Neben der UAW stellt sich unter anderem auch die große kanadische Autobauer-Gewerkschaft Canadian Auto Workers (CAW) http://www.caw.ca quer. Im Zuge der Einsparungspläne des Chrysler-Managements lehnte die CAW eine Kürzung der Bezüge um rund zwölf Euro pro Stunde ab. Unter diesen Bedingungen schätzen Experten, dass die geforderte Allianz mit Fiat schwieriger umzusetzen ist. Marchionne hatte darauf hingewiesen, dass er die Fusionspläne aufgeben will, sofern die Gewerkschaften keine deutlichen Kostensenkungen akzeptieren. Das Einlenken der Gewerkschaften ist erforderlich. Schließlich könnten bei der Fusion mit Fiat weitere 500 Mio. Dollar aus Washington fließen, heißt es aus einem Report des US-Finanzministeriums. "Obama hat mit seinen Ultimaten gezeigt, dass Veränderungen, die angesichts der Krise umgesetzt werden müssen, notfalls auch zu erzwingen sind. Dabei würde es mich nicht wundern, wenn man Chrysler über die Klinge springen lässt. Im Gegensatz zu General Motors wäre die Pleite von Chrysler verkraftbar", erläutert Pieper im Gespräch mit pressetext. Dem Insider nach hat Obama "kein Interesse an einer Endlossanierung". Im Gegensatz zu Chrysler konnte sich GM schon Anfang März mit der CAW auf einen vorläufigen Plan zur Streichung von Urlaubstagen und dem Einfrieren von Gehältern einigen. (Ende)
FOTODIENST
PRESSETEXT.TV
BauProfi QUESTER setzt auf Nachhaltigkeit 02.02.2012 MONSTER JOBCORNER
FOCUSTHEMA
SPECIALS
Werbung
middleAdvertising
|