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So, 12.02.2012
pte20090415026 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
HP macht YouTube mit privater Videoseite Konkurrenz
Online-Plattform Gabble basiert auf persönlichen Einladungen
Palo Alto (pte026/15.04.2009/13:15) - Die US-Technologiefirma Hewlett-Packard (HP) http://www.hp.com hat eine eigene Online-Videoseite gestartet. Gabble - so der Name des Videoportals - erlaubt den Usern ähnlich wie YouTube das Hochladen und Teilen von Filmmaterial. Im Gegensatz zu der Google-Videoplattform, die darauf ausgerichtet ist, Inhalte mit einer breiten Masse auszutauschen, setzt Gabble jedoch auf ein hohes Maß an Privatsphäre. So können auf der HP-Videoseite nur jene Personen die Videos eines Mitglieds ansehen, die zuvor explizit in die eigene Gabble-Gruppe eingeladen wurden. HP erhofft sich, dass der Fokus auf die Privatsphäre vor allem Familien ansprechen wird, die ihre Heimvideos nicht in aller Öffentlichkeit präsentieren wollen, berichtet die New York Times. Aber auch Unternehmen, die Video als Kommunikationsmittel einsetzen, will HP für Gabble begeistern. "Derzeit beschränkt sich das Videoangebot auf den US-Markt", heißt es seitens des Unternehmens auf Nachfrage von pressetext. Das sei auch in den Nutzungsbedingungen festgehalten. Dort lässt sich darüber hinaus auch nachlesen, dass Gabble - aktuell noch in einer Betaphase - derzeit zwar für die teilnehmenden Nutzer kostenlos ist, künftig jedoch durchaus eine Gebühr anfallen könnte. Natürlich bietet auch YouTube die Möglichkeit, den Zugriff auf Videos über die Privateinstellungen zu beschränken. HP argumentiert allerdings, dass es einen Unterschied mache, wenn diese Privatsphäre sozusagen standardmäßig eingeführt wird. Das vereinfache unter anderem die Handhabung für den durchschnittlichen User. Bis auf weiteres soll Gabble offenbar noch in der Betaphase bleiben, wenngleich die Plattform seit kurzem auch einem breiteren Publikum zur Verfügung steht. Gabble ist ein Teil von HPs Strategie, verschiedene Onlineservices im Sinne des Cloudcomputing-Trends auszuprobieren und zu einem zündenden Erfolg zu finden. Wenn sich ein Service schnell verbreite bzw. herumspreche, dann werde man diesen auch schnellstens unterstützen und vorantreiben, so Shane Robinson, Chief Technology Officer bei HP, unlängst in einem Interview. "Wenn nicht, schalten wir ihn schnell wieder ab." So hatte beispielsweise der Online-Storage-Dienst "Upline", der im April 2008 startete, nur eine sehr kurze Lebensdauer und wurde bereits im Februar dieses Jahres wieder abgedreht. (Ende)
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