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Sa, 26.05.2012
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pte20090409001 Handel/Dienstleistungen, Tourismus/Reisen
Verkehrsmittel der Zukunft: Züge schlagen Airlines
Bahnen und Fluggesellschaften machen gemeinsame Sache
Züge ziehen an Flugzeugen vorbei (Foto: pixelio.de, Katharina Catjana)
Züge ziehen an Flugzeugen vorbei (Foto: pixelio.de, Katharina Catjana)

Frankfurt (pte001/09.04.2009/06:05) - Die europäischen Verkehrsunternehmen auf Schiene und in der Luft haben den Wettbewerb um Touristen und Reisende auf die Spitze getrieben. Im Rennen um Platz eins der Verkehrsmittel der Zukunft hat der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group (BCG) http://www.bcg.de zufolge jedoch der Zug die Nase vorn. Anstatt einander um Marktanteile zu bekämpfen, sollten Fluggesellschaften und Bahnen hingegen Autofahrer für sich gewinnen, die bei Fernreisen zu über 30 Prozent zu einem Umstieg bereit seien. Darüber hinaus ergänzen sich Airlines und Bahnbetreiber auf unterschiedlichen Strecken, weshalb die verschiedenen Anbieter künftig gemeinsame Sache machen könnten.

Während Langstrecken wie heute auch in Zukunft von den Fluggesellschaften dominiert werden, holen etwa die Deutsche Bahn oder die französische SNCF besonders dank des Ausbaus bei Hochgeschwindigkeitszügen vornehmlich auf mittleren und kurzen Distanzen auf. So soll 2020 knapp die Hälfte der wichtigsten Strecken zwischen europäischen Metropolen und Handelszentren mit dem Zug schneller als mit dem Flugzeug zurückgelegt werden. Damit seien es in erster Linie Airlines, die von möglichen Kooperationen mit den Bahnbetreibern profitieren, wie sie der BCG zufolge zu erwarten sind. Anhand der Partnerschaften könnten die Fluggesellschaften versuchen, Reisende auf Langstrecken für sich zu gewinnen.

Dem entgegen haben die Airlines bei verschiedenen Mittelstrecken zwischen Metropolen wie etwa auf der Strecke Frankfurt-Köln bereits jetzt das Nachsehen. Angesichts der ICE-Dominanz verzichten viele Gesellschaften auf ein entsprechendes Angebot. Ähnlich könnte sich die Situation zugunsten der Bahnen zwischen anderen europäischen Großstädten entwickeln. Dabei seien jene Strecken aufgrund der hohen Reisenachfrage sowie der vergleichsweise kurzen Distanzen für die Airlines bislang äußerst profitabel. Nehmen Verdrängungsprozess und Wettbewerb weiter zu, dürften sie zu Kooperationen drängen. Somit sei in unterschiedlichen Netzwerken künftig eine Zusammenarbeit internationaler Fluggesellschaften mit Bahnbetrieben denkbar.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Manuel Haglmüller
Tel.: +43-1-811-40-315
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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