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pte20090404009 Forschung/Technologie, Auto/Verkehr
Intelligente Autotür warnt vor Gefahren
Haptisches Feedback bewahrt vor Unfällen und Reparaturrechnungen
Autotüren mit Feedbackfunktion soll vor Gefahren warnen (Foto: pixelio.de/Thommy Weiss)
Autotüren mit Feedbackfunktion soll vor Gefahren warnen (Foto: pixelio.de/Thommy Weiss)

München (pte009/04.04.2009/13:50) - BMW hat mit Unterstützung von Wissenschaftlern der TU München eine intelligente Autotür entwickelt, die den Fahrer beim Öffnen vor möglichen Gefahren warnt. Die Warnung gibt die Tür durch haptisches Feedback weiter - sie lässt sich schwerer öffnen. Über Sensorsysteme werden potenzielle Gefahren erkannt. "Das kann einerseits ein nebenan parkendes Auto sein, aber auch Fußgänger oder Radfahrer, die sich rasch nähern", erläutert Michael Strolz, einer der vier am Projekt beteiligten Techniker, im Gespräch mit pressetext. Die intelligente Autotür soll somit einerseits Unfälle mit Personen, andererseits aber auch Parkschäden an anderen Autos vermeiden.

"Der ursprüngliche Ansatz von uns war, eine Fahrzeugtür zu bauen, die sich automatisch öffnet und schließt. Darüber hinaus sollten die Fahrer bei der manuellen Öffnung unterstützt werden", so Strolz. Durch das haptische Feedback sollte dieser Vorgang möglichst angenehm für den Menschen gestaltet werden. "Durch einen Mechanismus kann Masse und Dämpfung entsprechend geregelt und somit die Tür schwer- oder leichtgängiger eingestellt werden. In Untersuchungen haben wir herausgefunden, dass Männer beispielsweise mehr Masse bevorzugen, während Frauen eher leichtgängige Türen schätzen", berichtet Strolz. Über die Regelungsmöglichkeiten kann die Tür für die jeweiligen Bedürfnisse des Autofahrers angepasst werden.

In der folgenden Entwicklungsstufe integrierten die Techniker Sensoren in die Tür. Diese messen den Schwung, mit dem die Tür geöffnet wird, den Abstand zu einem Objekt in der Nähe und berechnen die Dämpfung, die nötig ist, um die Autotür vor dem Zusammenstoß mit dem Hindernis zu stoppen. Eine Kollision mit einem anderen Auto oder einem in unmittelbarer Nähe befindlichen Laternenmasten wird dadurch verhindert. Der nächste Schritt, den die TU-Forscher geplant haben, ist eine 180-Grad-Kamera einzusetzen. Diese soll die Umgebung überwachen und auch vor herannahenden Objekten, sei es ein Fußgänger oder Radfahrer, warnen. Die Tür würde sich somit im Notfall erst gar nicht öffnen, wenn die unmittelbare Gefahr eines Unfalles gegeben ist.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Andreas List
Tel.: +43-1-81140-313
E-Mail:
pressetext.austria
   
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