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Mi, 08.02.2012
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pte20090403013 Umwelt/Energie, Auto/Verkehr
Mitsubishi verdoppelt Elektroauto-Produktion
Investitionen ausgeweitet - Bis 2012 rund 20.000 iMiEVs geplant
Mitsubishi will mit iMiEV punkten (Foto: mitsubishi.com)
Mitsubishi will mit iMiEV punkten (Foto: mitsubishi.com)

Tokio/Gelsenkirchen (pte013/03.04.2009/11:00) - Der japanische Automobilriese Mitsubishi http://www.mitsubishi.com reagiert auf den weltweiten Absatzeinbruch und will nun die Produktion seines umweltfreundlichen Elektrofahrzeugs iMiEV verdoppeln. Wie die Wirtschaftszeitung Nikkei unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, ist die Nachfrage nach den sparsamen Kleinwagen so groß, dass Mitsubishi nun nicht wie ursprünglich geplant bis 2012 rund 10.000, sondern 20.000 Fahrzeuge herstellen will. "Mitsubishis Kleinserienaufstockung zeigt, dass dies das Zukunftssegment ist. Jetzt muss allerdings das Infrastrukturnetz aufgebaut werden. Das reicht vom Tankstellennetz bis hin zu Bezahlsystemen", so Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer gegenüber pressetext.

Branchenkreise sehen in den aktuellen Bestrebungen des Automobilgiganten den Willen, mit Elektroautos in einem wachsenden Segment zukünftig gewichtige Marktanteile zu gewinnen. Um dieses Unternehmensziel langfristig zu erreichen, will man nun umfassende Investitionen tätigen. Dem Bericht nach beabsichtigt Mitsubishi zusammen mit Batteriehersteller GS Yuasa zu diesem Zweck 22 Mio. Euro in die Weiterentwicklung von Elektro-Antriebskonzepten zu investieren. Das Joint Venture legt hierbei den Fokus auf die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien und strebt danach, die Produktion in diesem Bereich ebenfalls zu verdoppeln. Diese Akkus gelten als große Hoffnungsträger, da sie die Energie speichern, die den iMiEV antreibt.

Mitsubishi sieht in seinen Elektroautos großes Wachstumspotenzial. Dies zeigt sich vor allem darin, dass man in dem Anfang April begonnenen Geschäftsjahr ursprünglich geplant hatte, nur 2.000 Elektroautos herzustellen. In dem Bericht heißt es zudem, dass die hohe Nachfrage auf Bestellungen der japanischen Post und des Energiekonzerns Tokyo Electric Power beruht. Allein diese beiden Konzerne hätten die ursprüngliche Marge von 2.000 Elektroautos bestellt. Angesichts des Klimawandels, steigender Benzin- und Dieselpreise sowie der immer größer werdenden Rohstoffknappheit wollen viele Hersteller das Segment in den kommenden Jahren ankurbeln. Gegenüber pressetext spricht Dudenhöffer von einer "elektrischen Autozukunft".

Wie das Branchenportal Cnet schreibt, bekennt sich der japanische Autoriese inzwischen auch auf wirtschafts- und umweltpolitischer Ebene zur Umweltschonung mit Elektrofahrzeugen. So hat Mitsubishi nach erfolgreichen Testfahrten im März mit Repräsentanten von Monaco eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Damit unterstreicht das Unternehmen, auch in Zukunft die Entwicklung des alternativen iMiEV-Konzeptes voranzutreiben. Monaco will mit einer Flotte von Elektroautos den CO2-Ausstoß senken und eine führende Rolle beim Einsatz dieser Automobile übernehmen. Bereits Ende dieses Jahres soll eine Flotte dieser Fahrzeuge bei den örtlichen Behörden und Institutionen des Fürstentums eingesetzt werden.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43-1-81140-305
E-Mail:
pressetext.austria
   
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