VORSCHAU
PRESSETERMINE

AKTUELLES PRESSEFOTO

IR Nachrichten
29.08.2016 20:00 U.C.A. Aktiengesellschaft
29.08.2016 18:00 KTM Industries AG
29.08.2016 18:00 niiio finance group AG


WETTER
Graz: wolkig
30°
Innsbruck: Regenschauer
24°
Linz: wolkig
26°
Wien: wolkig
30°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
LEBEN
Do, 19.03.2009 10:00
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20090319011 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Alzheimer-Erkrankung begünstigt Epilepsie

Wissenschaftler setzen auf Entwicklung neuer Medikamente

Aberdeen (pte011/19.03.2009/10:00) - Wissenschaftler der University of Aberdeen http://www.abdn.ac.uk haben nach eigenen Angaben herausgefunden, warum manche Alzheimerpatienten an Epilepsie erkranken. Das Amyloid-Protein, das Ablagerungen in den Gehirnen der Patienten bildet, macht die Nervenzellen zu empfindlich und begünstigt damit Anfälle. Das haben zumindest Tests mit Mäusen ergeben. Das Team um Tibor Harkany schreibt im Journal of Neuroscience, dass es bei den Zellen zu einem Kurzschluss kommt und sie zu viele elektrische Signale abgeben. Gelten diese Forschungsergebnisse auch für den Menschen - was die Forscher annehmen - könnten manche Patienten andere Medikamente brauchen.

Die größte Rolle bei der Behandlung von Alzheimer spielen die Cholinesterasehemmer. Sie verhindern den Abbau von Acetylcholin, einem wichtigen Neurotransmitter, der eng mit dem Gedächtnis in Zusammenhang steht. Eine unerwünschte Nebenwirkung ist jedoch, dass diese Medikamente die Anfälligkeit für Anfälle erhöhen. Die Medikamente, die verabreicht werden um sie zu kontrollieren, können ihrerseits wieder die Alzheimer-Symptome verschlimmern. Ein Drittel der Alzheimer-Patienten leidet jedoch laut BBC bis zu einem gewissen Grad an Epilepsie.

Harkany hofft, dass seine Forschungsergebnisse zur Entwicklung neuer Medikamente führen, die beide Krankheiten mit weniger Nebenwirkungen behandeln können. Es sei erstmals gelungen, den in den Zellen stattfindenden Prozess genau zu beschreiben, der Epilepsie und Alzheimer miteinander verbindet. Damit sei auch der Weg frei für ein neues Verständnis der Krankheit Alzheimer. Es sollte möglich sein, so der Wissenschaftler, Medikamente zu entwickeln, die sowohl auf die Anfälle als auch die Kognition abzielen, da beide Probleme auf der zellulären Ebene auf verbreiteten Mechanismen beruhen.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Michaela Monschein
Tel.: +43-1-81140-0
E-Mail:
pressetext.austria
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
PRESSETEXT.TV
Social Media
ETARGET

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising