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pte20090219019 Kultur/Lifestyle
Die zwei Geschlechter sündigen verschieden
Katholische Studie: Männer sind lüstern und Frauen hochmütig
Einmal jährlich beichten gehen! (Foto: karrenbrock.de/pixelio)
Einmal jährlich beichten gehen! (Foto: karrenbrock.de/pixelio)

London/Rom (pte019/19.02.2009/11:30) - Einer Studie der römisch-katholischen Kirche zufolge sind Frauen viel stolzer als Männer, Männer hingegen sind viel lüsterner. Demnach sind auch die Sünden der beiden Geschlechter ziemlich abweichend voneinander, zitiert BBC-Online die Studie des Jesuitenbruders Roberto Busa. Der 95-Jährige hat die Studie in Rom präsentiert. Demnach sündigen Frauen, in dem sie stolz und hochmütig sind. Die Hauptsünde der Männer hingegen ist der Drang nach Sex.

"Männer und Frauen sündigen anders", schreibt der Theologe Monsignore Wojcieh Giertych im L'Osservatore Romano http://www.osservatore-romano.de . Die schwersten Sünden der Männer sind neben Lust Gefräßigkeit, Faulheit, Zorn, Hochmut, Neid und Habgier. Die schwersten Sünden der Frauen sind Stolz, Hochmut, Neid, Zorn, Lust und Gefräßigkeit. Nach der katholischen Lehre müssen die Katholiken einmal jährlich zur Heiligen Beichte, um die Sünden zu beichten. Nach der katholische Lehre gelten Hochmut (Übermut, Eitelkeit, Ruhmsucht), Geiz (Habgier, Habsucht), Genusssucht, Ausschweifung (Wollust), Zorn (Wut, Vergeltung, Rachsucht), Völlerei (Gefräßigkeit, Unmäßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht), Neid (Missgunst, Eifersucht) und Trägheit des Herzens/des Geistes (Faulheit, Feigheit, Ignoranz) als sieben Hauptsünden.

Papst Johannes Paul II. konkretisierte den Begriff "Todsünde" im Apostolischen Schreiben über Versöhnung und Buße in der Kirche Reconciliatio et paenitentia aus dem Jahr 1984 wie folgt: "Die Lehre der Kirche nennt denjenigen Akt eine Todsünde, durch den ein Mensch bewusst und frei Gott und sein Gesetz sowie den Bund der Liebe, den dieser ihm anbietet, zurückweist, indem er es vorzieht, sich sich selbst zuzuwenden oder irgendeiner geschaffenen und endlichen Wirklichkeit, irgendeiner Sache, die im Widerspruch zum göttlichen Willen steht."

Im Vorjahr hat die Apostolische Pönitentiarie, die sich mit Gnadenerweisen und dem Ablasswesen befasst, die Liste der Hauptsünden um gentechnische Veränderungen, Experimenten an Menschen, Umweltverschmutzung, Handel und Missbrauch von Drogen, soziale Ungerechtigkeiten, die zu Armut führen, sowie um finanzielle Raffgier erweitert.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Wolfgang Weitlaner
Tel.: +43-1-81140-307
E-Mail:
pressetext.austria
   
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