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Sa, 11.02.2012
pte20090120039 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
Games College lädt zum Tag der offenen Tür
Jobaussichten von Absolventen liegen bei über 90 Prozent
Wien (pte039/20.01.2009/16:45) - Das Games College http://www.games-college.at , Österreichs erste Institution, bei der die praxisnahe Entwicklung von Computerspielen im Mittelpunkt steht, lädt am kommenden Freitag, dem 23. Januar, zu einem Tag der offenen Tür ein. "Wer sich schon immer selbst ein Bild davon machen wollte, wie das Berufsbild eines Computerspieleentwicklers in der Realität aussieht und welche Anforderungen ihn in seiner Ausbildung erwarten, hat an diesem Tag ausreichend Gelegenheit dazu", erklärt Hans Solar, Lehrgangsleiter am Games College, im Gespräch mit pressetext. Sowohl die Studenten als auch die Lehrgangsleitung und die Vortragenden würden dann für persönliche Gespräche und Anfragen zur Verfügung stehen. Interessierte hätten zudem die Möglichkeit, gleich direkt in den Unterricht "reinzuschnuppern", um die laufenden Projekte der Studenten im aktuellen Semester zu beobachten. "Die Nachfrage der Industrie nach Entwicklernachwuchs ist ungebrochen hoch. Die Chancen, dass unsere Studenten nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung einen Job bekommen, liegen derzeit bei über 90 Prozent", stellt Solar fest. Die Tendenz sei weiter steigend. "Wir geben zwar keine explizite Jobgarantie. In der Praxis zeigt sich aber, dass so gut wie alle unserer Absolventen heute bereits in der Industrie tätig sind. Auch viele von denjenigen, die zur Zeit noch ihr letztes Semester absolvieren, stehen bereits mit einem Bein im Job", schildert Solar. Dieser Umstand sei auch ein deutlicher Beleg dafür, dass das Games College die Leute professionell und zeitgemäß für den Industriezweig Computerspieleentwicklung vorbereite. "Unsere Aufgabe besteht darin, die Studenten für einen Einsatz in der Entwicklerbranche fit zu machen. Konkret geht es dabei darum, die Lücke zwischen den Anforderungen der Industrie und den jeweiligen Vorkenntnissen der Auszubildenden zu schließen", fasst Solar zusammen. Spezielle Aufnahmekriterien wie etwa einen erfolgreichen Maturaabschluss gebe es am Games College keine. "Wir laden Interessenten zunächst zu einem Aufnahmegespräch ein, wobei es vordergründig zu klären gilt, ob der Betroffene ausreichend ambitioniert ist, um die Ausbildung auch durchzuziehen", erläutert Solar das Prozedere. Spezielle Vorkenntnisse wie Programmierfähigkeiten seien zwar kein Fehler, aber nicht unbedingt notwendig. "Wichtig ist vor allem, dass die Leute wissen, worauf sie sich einlassen", betont Solar. Viele hätten nämlich eine völlig falsche Vorstellung von der beruflichen Realität eines Spieleentwicklers. "Computerspieleentwickler ist sicherlich ein Traumberuf, der einen großen wirtschaftlichen und vor allem kreativen Anreiz bietet. Gleichzeitig muss man sich aber im Klaren darüber sein, dass die Branche durchaus hart sein kann", gibt Solar zu bedenken. Der Lehrgang Spieleentwickler ist am Games College als Vollzeitstudium konzipiert, das 35 Stunden pro Woche umfasst, insgesamt vier Semester dauert und 3.400 Euro pro Halbjahr kostet. "Natürlich ist die Frage der Finanzierung in diesem Zusammenhang ein wesentlicher Faktor. Das Interesse an diesem Beruf ist aber dennoch enorm und wird in Zukunft sicher noch steigen", meint Solar. Während im ersten Semester die Grundlagen aller Schwerpunktthemen vermittelt werden, müssen sich die Studenten bereits im zweiten entscheiden, in welchem Bereich sie sich spezialisieren möchten. "Ein Gesamtberufsbild des Spieleentwicklers existiert nicht. Die Studenten müssen sich aus den verschiedenen Gebieten Design, Art & Animation, Scripting sowie Production und Quality Assurance für ein bestimmtes Einsatzgebiet entscheiden", so Solar abschließend. (Ende)
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