pte20090114022 in Business
Online-Gefahren für Kinder überschätzt
US-Studie ortet Hauptproblem in gegenseitigem Mobbing
Harvard/Mainz (pte022/14.01.2009/13:30)
Die große Angst vor Internet-Bedrohungen für Kinder ist laut einer aktuellen US-Untersuchung überzogen. Eine Untersuchungsgruppe von 49 US-Staatsanwälten hat sich eingehend mit der Thematik von sexuellen Übergriffen auf Minderjährige im Netz beschäftigt und dabei herausgefunden, dass im Grunde kein alarmierendes Problem besteht. Die Ergebnisse der Erhebung stehen im deutlichen Widerspruch zur gängigen Auffassung von Online-Gefahren und der medialen Berichterstattung darüber. Die Untersuchungsgruppe mit dem Namen "Internet Safety Technical Task Force" unter der Leitung des Berkman Center for Internet and Society http://cyber.law.harvard.edu war damit beauftragt worden, die Reichweite jener Bedrohungen für Kinder zu erfassen, die aus Online-Netzwerken wie MySpace und Facebook hervorgehen.
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