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pts20090113037 Politik/Recht, Medien/Kommunikation
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Hohlmeier ist Belastung für den Europawahlkampf der CSU
MdEP Martin Kastler legt Ex-Ministerin Verzicht auf ihre Kandidatur nahe

Brüssel (pts037/13.01.2009/17:57) - "Mit Monika Hohlmeier ist kein Neuanfang für die CSU in Sicht". Das konstatiert der Nürnberger CSU-Europaabgeordnete Martin Kastler.

Hohlmeier stehe für die alte CSU. Ihr selbst zu verantwortendes schlechtes Image sei für den Europawahlkampf der CSU kein Gewinn, sondern eine schwere Belastung. Frau Hohlmeier solle daher auch angesichts der zahlreichen Proteste aus eigenem Interesse über einen Rücktritt von ihrer Kandidatur nachdenken.

"Dieser Schritt wäre ein Dienst am Wohle der Partei, denn ihre Kandidatur sorgt in der Öffentlichkeit und in der CSU für erheblichen Unmut. Ich sage nur, was viele denken", so Kastler. Hinter vorgehaltener Hand würden viele in der Partei genauso reden, auch wenn sie sich öffentlich für Hohlmeier aussprechen.

Nach der Wahlschlappe vom September sei es Zeit, den lange angekündigten Neuanfang in der CSU tatsächlich zu vollziehen, fordert der Abgeordnete. Dazu gehöre es, berechtigte Kritik zu berücksichtigen sowie mutig genug zu sein, Fehlentscheidungen rückgängig zu machen. Die CSU muss offen für den Dialog zu sein.

Dieser Dialog müsse sich vor allem auf Sachthemen konzentrieren. "Europa steht vor großen Entscheidungen. Die erfolgreiche Vertretung der bayrischen Interessen in dieser Situation gelingt nicht durch die Diskussion über prominente Parteipersonalien, sondern durch die kontinuierliche Arbeit kompetenter Volksvertreter in Brüssel", gibt Kastler zu bedenken.

Für Rückfragen: Europabüro Nürnberg
Tel.: (09 11) 48 09 48 04, Mobil: 01 63 732 44 65
europa@kastler.de

Kostenloses Bildmaterial ist unter der Adresse: http://www.martin-kastler.de abrufbar.

(Ende)

Aussender: Europabüro Nürnberg
Ansprechpartner: MdEP Martin Kastler
Tel.: +49- (0)9 11- 48 09 48 04
E-Mail:
   
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