pte20081212023 in Business
ORF-Dilemma: Für Wrabetz wird es eng
Verschiebung der Strukturreform lässt viele Fragen offen
Wien (pte023/12.12.2008/13:50)
Die Verschiebung der ORF-Strukturreform auf März kommenden Jahres durch Generaldirektor Alexander Wrabetz lässt die Gerüchteküche brodeln. Während dieser bereits vor wenigen Wochen den Abbau von mehr als 1.000 Stellen ankündigte, sorgt die verschobene Reform nun für Spekulationen über einen zusätzlichen Postenabbau. Angaben des Fernsehsenders zufolge betrifft die langfristige Strukturplanung auch Änderungen im ORF-Stellenplan. "Generaldirektor Wrabetz hat bereits erkennen lassen: 'Wenn nichts passiert, wird es eng'. Die Personalentscheidungen obliegen aber dem Management", meint Marcin Kotlowski, Sprecher des Medien-Staatssekretärs Josef Ostermayer im Bundeskanzleramt, im Gespräch mit pressetext. Eng könnte es auch für Wrabetz selbst werden, folgt man dem Stiftungsrat des ORF.
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