|
VORSCHAU
Sponsored Links
PRESSETERMINE
Wiener Rathaus
27.05.2012 00:00 Käfigturm 29.05.2012 00:00 Stadthaus Luzern 29.05.2012 00:00 AKTUELLES PRESSEFOTO
IR Nachrichten
25.05.2012 09:50
BENE AG
25.05.2012 08:55
Wienerberger AG
24.05.2012 08:15
Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG
EUROPA NACHRICHTEN
BUSINESS
Sa, 26.05.2012
pte20081212008 Unternehmen/Finanzen, Auto/Verkehr
Schwarzer Freitag nach geplatztem US-Auto-Rettungsplan
Börsen brechen weltweit ein - Insolvenzen stehen unmittelbar bevor
Washington/München (pte008/12.12.2008/10:42) - Nach dem Scheitern der Mrd.-Hilfen für die schwer angeschlagenen US-Automobilgiganten Ford, Chrysler und General Motors kollabieren die Börsenkurse weltweit. Weil der US-Senat das bereits vom Kongress in der Höhe von 14 Mrd. Dollar genehmigte Rettungspaket in der Nacht auf heute, Donnerstag, abgelehnt hat, knickte die Tokioter Börse ein. Der insgesamt 225 Werte umfassende Nikkei-Index büßte daraufhin 5,6 Prozent ein und schloss bei nur 8.236 Punkten. Zwischenzeitlich war der asiatische Index sogar um mehr als sieben Prozent abgestürzt. Aber auch den Dax erwartet ein Fiasko. Bei Redaktionsschluss dieser Meldung (10:36 Uhr) verliert der Dax 3,34 Prozent und notiert bei 4.608,17 Punkten. "Die Nachrichtenlage ist mehr als desaströs und die Konjunkturdaten sind furchtbar, sodass ein Tag bevorsteht, bei dem man auf alles gefasst sein muss", unterstreicht UniCredit-Analyst Kornelius Purps im Gespräch mit pressetext. Laut dem Fachmann ist davon auszugehen, dass der Dax bis 16 Uhr "ugly" sein wird und in der Folge schwere Verluste verkraften muss. Die zukünftige Situation für die US-Autoriesen scheint angesichts der ausbleibenden Finanzhilfen aus Washington mehr als düster. "Es ist aus damit", zitiert die Financial Times Deutschland den Mehrheitsführer der Demokraten, Harry Reid. US-Medienberichten nach scheiterte der Plan nicht nur wegen den Republikanern, sondern auch aufgrund der Auto-Gewerkschaften. Die Gewerkschaftler sollen zwar bereit gewesen sein, Lohnkürzungen als Gegenleistung in Kauf zu nehmen. Die von der Politik geforderte Höhe der Gehälter im Sinne eine Absenkung auf das Lohnniveau japanischer Anbieter in den USA wollte man aber nicht akzeptieren. Eine Rettung scheint bis auf Weiteres auf Eis gelegt. Bis zur Zusammenkunft des neuen Senats 2009 werde es "keine weiteren Arbeiten" am Rettungsplan geben, so Reid. "Auf der anderen Seite sollte man nicht vergessen, dass die 14 Mrd. Dollar als Brückenfinanzierung gedacht waren und nur ein Tropfen auf den heißen Stein gewesen wären. Ich gehe zwar nicht davon aus, aber eine Pleite von General Motors wäre katastrophal", so Purps gegenüber pressetext. Dass sich die Lage zuspitzt, war bereits am Donnerstagabend an den Kursen der New Yorker Wall Street zu sehen. Der Dow-Jones-Index fiel um 2,2 Prozent auf 8.565,09 Punkte. Noch größer waren jedoch die Einbußen an der Nasdaq, wo vor allem High-Tech-Werte gehandelt werden. Hier stürzte der Nasdaq-Composite-Index um 3,7 Prozent auf 1.507 Zähler - und das, obwohl das "Nein" der Republikaner zum US-Auto-Rettungspaket erst heute Morgen um kurz nach fünf kam - also lange nach Börsenschluss in den USA. "Es ist davon auszugehen, dass nachmittags gegen 15:30 Uhr, wenn die Wall Street eröffnet, neue dramatische Kursverluste eintreffen werden", so Purps. Die Autoriesen könnten schon bald Gläubigerschutz beantragen. (Ende)
PRESSETEXT.TV
ETARGET
FOCUSTHEMA
SPECIALS
Werbung
middleAdvertising
|