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Do, 09.02.2012
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pte20081129004 Handel/Dienstleistungen, Kultur/Lifestyle
Schwellenland-Millionäre pfeifen auf Krise
Luxusgütergeschäft in BRIC-Ländern wächst beinahe ungebremst
Luxusgüter bei Schwellenland-Millionären trotz Krise beliebt (Foto: pixelio.de, Kigoo Images)
Luxusgüter bei Schwellenland-Millionären trotz Krise beliebt (Foto: pixelio.de, Kigoo Images)

Moskau (pte004/29.11.2008/06:15) - Die Mio.-schwere Oberschicht aus Ländern wie Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC) lässt sich von der harten Realität der Weltwirtschaft nicht aus dem Konzept bringen. Millionäre und Milliardäre bleiben ihrem Hang zum Luxus treu und denken offenbar nicht ans Sparen. Der US-amerikanischen Unternehmensberatung Bain and Company (B&C) http://www.bain.com zufolge wird der Luxusgütermarkt auch in den kommenden Jahren rasant weiterwachsen. Zwar können sich die BRIC-Staaten selbst dem derzeitigen Abschwung nicht entziehen. Allerdings wird das Geschäft mit der teuren Ware von einem kleinen aber schwer betuchten Personenkreis getragen.

"Die Schwellenländer können sich nicht von der weltwirtschaftlichen Entwicklung abkoppeln", meint Peter Westerheide, stellvertretender Leiter des Forschungsbereichs Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement beim Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung http://www.zew.de , im Gespräch mit pressetext. Zudem hinken Emerging Markets gegenüber den Industrieländern beim Absatz von teuren Gütern naturgemäß hinterher. Besonders im oberen Luxussegment, bei Yachten, Luxus-Immobilien oder teuren Autos befinden sie sich jedoch in einem enormen Aufholprozess.

B&C zufolge wird das Geschäft mit Luxuswaren in den BRIC-Ländern innerhalb der kommenden fünf Jahre um 20 bis 35 Prozent wachsen. Allen voran russische Öl-Multis treiben den rapiden Anstieg. Während die Reichen etwa in China 2007 rund sechs Mrd. Dollar für Luxusartikel ausgegeben hätten, habe die Summe in Japan vergleichsweise bei rund 30 Mrd. Dollar gelegen. Allerdings habe das Absatzwachstum in dem Schwellenland gegenüber 2006 bei rund 30 Prozent gelegen. Das aktuelle Weihnachtsgeschäft im Luxusbereich soll zwar auch in den Emerging Markets nachlassen. In den kommenden fünf Jahren soll es hingegen in einer ähnlichen Gangart weitergehen wie zuvor.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Manuel Haglmüller
Tel.: +43-1-811-40-315
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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