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So, 12.02.2012
pte20081127003 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
Sony steigt ins Sammelkarten-Geschäft ein
Neues Spiel soll physikalische und digitale Welt zusammenführen
New York (pte003/27.11.2008/06:05) - Sammelkartenspiele wie "Magic: The Gathenring" sind bereits seit geraumer Zeit eine weit verbreitete Freizeitbeschäftigung bei Kindern und Jugendlichen rund um den Globus. Dass der Bereich der sogenannten "Trading Cards" auch geschäftlich gesehen einiges an Potenzial zu bieten hat, beweist der aktuelle Einstieg des Unterhaltungsgiganten Sony in den entsprechenden US-Markt. So hat das Unternehmen kürzlich bekannt gegeben, dass seine Internetabteilung, Sony Online Entertainment (SOE) http://www.soe.com , in den USA eine Kooperation mit dem Sammelkartenhersteller Topps http://www.topps.com eingegangen ist. Ziel der Partnerschaft werde laut eigenen Angaben die Entwicklung des ersten Sammelkartenspiels sein, das zuerst im Internet erscheint und erst dann als physikalisches Produkt auch im stationären Handel erhältlich sein soll. Dass Trading-Card-Spiele - wie viele andere Entertainment-Bereiche auch - sich zunehmend ins Internet verlagern, ist dabei nicht unbedingt neu. "Mit der aktuell geplanten Produktion erweitern wir diese Entwicklung um einen weiteren wesentlichen Aspekt. Es wird das erste Mal sein, dass ein Sammelkartenspiel auf diese Art und Weise veröffentlicht wird. Damit wird deutlich, wie stark sich die Zeiten auch in dieser Branche geändert haben", erklärt SOE-Präsident John Smedley gegenüber CNN. Das Spiel, das voraussichtlich im Januar 2009 online gehen soll, werde die digitale und die physikalische Welt zu einem einzigen Spielerlebnis zusammenführen. So soll beispielsweise den im traditionellen Handel erhältlichen Kartenpackungen jeweils eine spezielle "Loot"-Karte beigefügt werden, die Spieler dann online gegen bestimmte Goodies eintauschen können. "Wir glauben, dass dieses Ausmaß der Integration beider Welten bislang einzigartig ist. In dem Spiel werden sich die digitale und die physikalische Welt stärker und tiefergehender überlappen als in allem, was bisher versucht worden ist", meint Steve Grimes, Chief Digital Officer bei Topps. "Sammelkartenspiele sind bereits seit geraumer Zeit eine sehr beliebte Freizeitaktivität", stellt Emanuel Burtscher, Geschäftsführer des Sammelkartenspezialisten Spielraum http://spielraum.co.at , auf Anfrage von pressetext. Über das tatsächliche Ausmaß und den fortgeschrittenen Organisationsgrad der heimischen Szene wüsste die Öffentlichkeit aber nur sehr eingeschränkt Bescheid. "Wir veranstalten an vier Tagen pro Woche eigene Turniere, bei denen es auch um die Qualifikation für größere Turniere geht. Bei einer größeren Veranstaltung kamen in diesem Jahr etwa 1.500 Sammelkarten-Spieler nach Wien", schildert Burtscher. Dies seien aber nur die Turnierspieler. Wie viele darüber hinaus derartige Spiele einfach zum Spaß in ihrer Freizeit spielen, sei schwer zu sagen. "Allein das bekannteste Sammelkartenspiel 'Magic: The Gathering' wird von 3.000 bis 4.000 Menschen aktiv gespielt", merkt Burtscher an. Die Bedeutung des Internets sieht der Sammelkartenexperte aber nicht in dem Maße gegeben. "Natürlich sind viele Trading-Card-Spiele heute auch in Form von Online-Varianten verfügbar. Da die soziale Komponente bei dieser Art von Spiel aber ein wesentlicher Faktor ist, wird ein Großteil der Sammelkartenspieler ihrer Leidenschaft sicherlich auch in Zukunft in physikalischer Form nachgehen", so Burtscher abschließend. (Ende)
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