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Di, 22.05.2012
pte20081126023 Unternehmen/Finanzen, Umwelt/Energie
Schmack Biogas will 2009 den Turnaround schaffen
Trotz sinkender Agrarrohstoffpreise Aktie weiter auf Talfahrt
Schwandorf (pte023/26.11.2008/12:50) - Der deutsche Biogasanlagen-Spezialist Schmack Biogas http://www.schmack-biogas.de muss für die ersten neun Geschäftsmonate 2008 einen kräftigen Ergebnisrückgang verkraften. Wie das Unternehmen heute, Mittwoch, bekannt gab, ging der anteilige Periodenüberschuss der Aktionäre im Vergleich zur Vorjahresperiode von minus 9,76 Mio. auf nunmehr minus 24,63 Mio. Euro zurück. Daher verringerte sich auch das Ergebnis je Anteilsschein von minus 1,82 auf minus 4,23 Euro. Trotz der schwierigen Wirtschaftslage zeigt sich das Schmack-Biogas-Management mit Blick auf das kommende Geschäftsjahr zuversichtlich. "Unser erklärtes Ziel in 2009 ist der erfolgreiche Turnaround", so Vorstandsvorsitzender Werner Rüberg. Trotzdem scheinen die Anleger skeptisch zu bleiben. Bei Redaktionsschluss dieser Meldung (12:47 Uhr) notiert die Aktie an der Frankfurter Börse mit minus 3,57 Prozent bei 3,24 Euro. "Bis Ende des Jahres gehen wir von einem Gesamtumsatz in der Höhe von rund 75 Mio. Euro aus. Das EBIT wird etwa minus 40 Mio. Euro betragen. Betrachtet man den Umsatz, dann hat der Konzern nach 86,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum 2007 in den ersten neun Monaten 2008 nur 46,7 Mio. Euro erwirtschaftet. Der negative Trend hatte Mitte 2007 begonnen", so Schmack-Biogas-Sprecher Markus Meyr gegenüber pressetext. Laut dem Experten seien für diese Entwicklung nicht nur die angestiegenen Agrarrohstoffpreise verantwortlich. Auch die lange Unsicherheit über die Ausgestaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen habe auf Seiten der Kunden zu Zurückhaltungen geführt. "Da die Agrarrohstoffpreise in den letzten drei Monaten um 40 Prozent gesunken sind und sich der gesetzliche Rahmen stark verbessert hat, wird sich der Investitionsstau auflösen", so Meyr. Ob Schmack Biogas den angepeilten Turnaround im kommenden Jahr wirklich schaffen wird, bleibt Analysten nach abzuwarten. Rot sieht das Neunmonatsergebnis vor Zinsen und Steuern aus. So betrug das EBIT in der Berichtssaison minus 31,4 Mio. nach minus 14,4 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dass man 2009 rund 140 Mio. bis 160 Mio. Euro Umsatz sowie ein EBIT von minus vier Mio. bis plus vier Mio. Euro erreichen kann, zeige die erneut anziehende Nachfragesituation. Im Gespräch mit pressetext gibt sich Meyr optimistisch und verweist auf drei Großprojekte. Diese würden sowohl mit den deutschen Energieversorgern E.ON und RWE als auch mit einem italienischen Großkunden durchgeführt. Bis sich diese Aufträge in der Bilanz positiv niederschlagen, werde es aufgrund von Baugenehmigungs- und Planungsphasen aber noch dauern, so Meyr. (Ende)
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