pte20081112025 in Business
Maradona über argentinische Suchmaschinen unauffindbar
Einstweilige Verfügung zwingt Betreiber zur Zensur
Buenos Aires (pte025/12.11.2008/12:40)
Wer derzeit über die argentinischen Webseiten von Yahoo und Google nach dem berühmten Fußball-Star Diego Maradona sucht, wird von den wenigen zu Tage geförderten Ergebnissen enttäuscht sein. Ausschlaggebend für die mageren Resultate ist ein bereits seit längerer Zeit andauernder Rechtsstreit zwischen den Internetkonzernen und Maradona, mehreren Dutzend Models sowie einigen anderen öffentlichen Persönlichkeiten des Landes. Diese hatten vor nunmehr knapp einem Jahr eine Sammelklage gegen die Suchmaschinenbetreiber eingebracht. Im Mittelpunkt des Gerichtsstreits steht dabei die Frage, ob Suchmaschinenanbieter für die von ihnen aufgelisteten Inhalte anderer Webseiten verantwortlich zu machen sind oder nicht. Ein argentinisches Gericht hatte den Klägern Recht gegeben und eine einstweilige Verfügung gegen die Suchmaschinenunternehmen erlassen, die diese zur Blockade bestimmter Inhalte zwingt.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Wenn Sie bereits ein Konto haben, loggen Sie sich ein.
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
