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pte20081007018 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
Browser-Plug-In verwandelt Web in 3D-Welt
ExitReality lässt Nutzer durch das Internet wandern
ExitReality lädt zum 3D-Spaziergang durch das Web ein (Foto: exitreality.com)
ExitReality lädt zum 3D-Spaziergang durch das Web ein (Foto: exitreality.com)

Melbourne (pte018/07.10.2008/12:14) - Eine australische Firma hat ein kostenloses Browser-Plug-In vorgestellt, das Webseiten in einer plastischen 3D-Umgebung darstellt. Ähnlich wie bei Second Life können sich die Nutzer in ExitReality http://www.exitreality.com mittels Avatar bewegen und sich mit anderen Besuchern der virtuellen Welt per Chat unterhalten und austauschen. Soziale Netzwerkplattformen wie Facebook oder MySpace werden beispielsweise als dreidimensionales Appartement abgebildet, das die User nach ihren eigenen Wünschen individuell dekorieren und gestalten können. In der virtuellen Wohnung finden sich in einer Jukebox dann die Musikstücke und auf den Bücherregalen die Literatur, die der User in seinem Profil angegeben hat. Beides lässt sich mit Seiten wie Amazon oder iTunes verlinken, sodass man die Inhalte auf Wunsch gleich erwerben kann.

"ExitReality ist eine neue Technologie, die das gesamte Internet in eine 3D-Welt verwandelt", erklärt Denny Stefanic, verantwortlicher Projektgründer auf der entsprechenden Homepage. Das Plug-In könne jede beliebige Webseite dreidimensional darstellen und erweitere somit das Web um eine neue Dimension. "Die so entstehende 3D-Welt bietet den Internetnutzern eine gute Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen, Freunde zu treffen, neue Leute mit den selben Interessen kennen zu lernen und sich ein eigenes virtuelles Heim einzurichten", erläutert Stefanic. Ein einfaches Dekorationstool erlaube zudem jedem Nutzer den Aufbau einer 3D-Version seiner eigenen Web- oder Social-Network-Seite, die dann von den anderen Besuchern von ExitReality gesehen und besucht werden kann. "Offene Programmierstandards sollen dabei sicherstellen, dass jeder Business- oder 3D-Designer eigene Orte, Gegenstände, Gadgets oder sonstige Applikationen erschaffen kann, die dann in die Exit-Reality-Welt eingebunden werden können", betont Stefanic.

Das Browser-Plug-In soll Usern aber nicht nur eine neue Erfahrung des Websurfens eröffnen, sondern das Internet auch für 3D-Werbung erschließen. "Mit ExitReality ist eine neue Form der Werbung möglich, mit der Produkte von den Firmen kreativer präsentiert werden können", meint Stefanic. So könne etwa die klassische Bannerwerbung, die normalerweise am oberen Rand einer Webseite zu sehen ist, in der virtuellen 3D-Welt als Banner erscheinen, das vor strahlend blauem Himmel von einem Flugzeug nachgezogen wird. Solche Effekte würden die ExitReality-Umgebung wesentlich interessanter für Nutzer werden lassen und dazu führen, dass diese mehr Zeit in der 3D-Welt verbringen, ist Stefanic überzeugt. "User verbringen in der Regel nicht mehr als ein paar Minuten auf einer 2D-Webseite. In einer 3D-Umgebung kann sich diese Zeitspanne auf eine halbe Stunde verlängern, was für Werbetreibende ein enorm großes Potenzial verspricht", so Stefanic.

Zur Nutzung von ExitReality muss zunächst eine 3,5 Megabyte große Datei heruntergeladen werden, die kostenlos angeboten wird. Die Software installiert sich dann als Plug-In im Internet Explorer oder im Mozilla Firefox. Derzeit werden allerdings lediglich Rechner mit Windows-Betriebssystem unterstützt.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Markus Steiner
Tel.: +43-1-81140-317
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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