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Sa, 26.05.2012
pts20080929008 Bildung/Karriere, Computer/Telekommunikation
Bundesminister Dr. Johannes Hahn zu Gast im T-Center
Dialog und Expertenaustausch mit T-Systems und T-Mobile
Wien (pts008/29.09.2008/09:29) - Dr. Johannes Hahn, Bundesminister für Wissenschaft und Forschung, besuchte erstmals das T-Center in Wien, die gemeinsame Konzernzentrale von T-Systems und T-Mobile. Nach einer kurzen Betriebsbesichtigung mit Georg Obermeier, Vorsitzender der Geschäftsführung von T-Systems in Österreich, und DI Tina Reisenbichler, Director Sales und Mitglied der Geschäftsleitung von T-Mobile in Österreich, stand ein moderierter Dialog mit Führungskräften und interessierten MitarbeiterInnen beider Unternehmen auf dem Programm. Diskutiert wurden aktuelle Fragen zu Technologieförderung und Investitionen in Forschung und Entwicklung als wichtige Standortfaktoren im globalen Wettbewerb, Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, sowie Maßnahmen zum Entgegenwirken des Fachkräftemangels und zur Vorbeugung des Abwanderns von High Potentials insbesondere im technischen Umfeld. Bundesminister Dr. Johannes Hahn nutzte die offene Dialogrunde auch dafür, sich über den Nutzen der aktuellen Umstellung an die Bachelor-, Masterstruktur für die Wirtschaft auszutauschen und sprach wichtige künftige Handlungsfelder seines Ressorts an. "Die Ergebnisse des Österreichischen Forschungsdialogs zeigen neun strategische Handlungsfelder auf, in die wir unsere Anstrengungen verstärken müssen", so der Forschungsminister, der mehr denn je die Menschen als Chancenträger der Zukunft in den Mittelpunkt stellen will. Eckpunkte sind die Erhöhung der Mobilität von Studierenden und Graduierten auf 50 Prozent bis 2020 und die Implementierung gezielter Maßnahmen zur Förderung von Nachwuchswissenschafter/innen. Weiters müssen Grundlagenforschung und Infrastrukturen auf Spitzenniveau ausgebaut werden. "Eine Änderung der Doktorratsausbildung soll die forschungsgeleitete Ausbildung ab dem Doktorrat ermöglichen. Weiters wird eine Exzellenz-Initiative gestartet werden, die Projekt- und Personenförderung verbindet. Mit den bereits bestehenden Maßnahmen der Exzellenzförderung soll diese gebündelt und gezielt ausgebaut werden. "Um den Forschungsstandort Österreich zu stärken, bedarf es darüber hinaus auch der gezielteren Förderung der Forschungsarbeit der Unternehmen und das Potenzial in der steuerlichen Begünstigung von Forschungsinvestitionen nutzbarer zu machen", so der Minister abschließend. Bundesminister Hahn begrüßte sehr das offene Diskussionsklima mit VertreterInnen beider Unternehmen und sprach sich auch künftig für einen verstärkten Dialog und persönlichen Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft aus. Alle Fotos vom Ministerbesuch sind abrufbar unter: (Ende)
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