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Sa, 26.05.2012
pts20080909006 Forschung/Technologie, Computer/Telekommunikation
FMK-Maier: Weiterer Baustein der Mobilfunkskeptiker zerbröselt
BioInitiative-Report vom niederländischen Gesundheitsrat inhaltlich demontiert
Wien (pts006/09.09.2008/07:50) - Die Mobilfunkgegner sind in fachliche Kritik geraten. Nach dem vermeintlichen Nachweis von Krebsfällen in Hausmannstätten aufgrund einer C-Netz-Station, die nie existiert hat und dem offenbar wissenschaftlichen Fehlverhalten bei Mobilfunkstudien an der Meduni Wien, bricht nun ein weiterer Eckpfeiler der Mobilfunkskeptiker weg: der BioInitiative-Report. Am 2.9.2008 hat der Gesundheitsrat der Niederlande diesen Bericht beurteilt und als "nicht ausgewogene und nicht objektive Wiedergabe des wissenschaftlichen Kenntnisstandes" bewertet. Weiters kommen die Experten zu dem Schluss, dass "der Bericht keine Grundlage liefert, die aktuellen Ansichten über die Risiken der elektromagnetischen Felder zu ändern". Für FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier einmal mehr "ein dringendes Zeichen, um wissenschaftliche Qualitätsstandards einzumahnen". Trotz heftiger Kritik an dem BioInitiative-Report durch die Deutsche Strahlenschutzbehörde, den Wissenschaftlichen Beirat Funk in Österreich und spezielle EU-Programme zu Mobilfunk, wie das EMF-Net, warnte die Europäsche Umweltagentur (EEA) auf Grundlage dieses Berichts vor den Gefahren elektromagnetischer Felder. Dadurch wurde diesem vielerorts große Aufmerksamkeit geschenkt. Maier kritisiert die unsachliche Vorgangsweise: "Das, was hier passiert öffnet der Willkür Tür und Tor" und fordert als einen Lösungsansatz: "Die Mobilfunk-Forschung braucht verlässliche Qualitäts- und Beurteilungskriterien für wissenschaftliche Arbeiten", wie erst jüngst auch von der Meduni Wien thematisiert. Methode des Bioinitiative- Reports ist unwissenschaftlich Auch EMF-Net, deutsche Strahlenschutzbehörde und Wissenschaftlicher Beirat Funk beanstanden BioInitiative-Report Der FMK-Geschäftsführer abschließend: "Der BioInitiative-Report stellt eine Forderung an die Politik dar und darf auch nur als solche verstanden werden. Diese Vorgehensweise genügt, um Angst, Aufmerksamkeit und Schlagzeilen zu produzieren, aber sie liefert keine Hilfe für eine vertiefende wissenschaftlichen Behandlung des Themas." Service: Links Stellungnahme deutsche Strahlenschutzkommission Stellungnahme EMF-Net WBF- Expertenforum 2008 FMK- Forum Mobilkommunikation (Ende)
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