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Fr, 10.02.2012
pts20080905014 Bildung/Karriere, Computer/Telekommunikation
Österreichische Studie zur Zukunft der Bildung
Microsoft-Studie zur Zukunft der Bildung am Europäischen Forum Alpbach
Wien (pts014/05.09.2008/10:00) - Am 27. August 2008 wurde im Rahmen der diesjährigen Wirtschaftsgespräche des Europäischen Forum Alpbach die von Microsoft Österreich beauftragte Studie von Franz Kühmayer zur "Zukunft der Bildung" vorgestellt. Im Anschluss daran diskutierte ein hochkarätiges Board unter der Leitung von Kurier Karriere Ressortleiterin Sandra Baierl vor und mit dem zahlreichen Publikum. Bei einer spontan durchgeführten Befragung des Publikums beurteilte die Hälfte das heimische Bildungssystem als gerade einmal "Genügend". Die präsentierte Studie von Unternehmensberater Franz Kühmayer basiert auf umfangreichen Befragungen von interessenspolitischen, bildungspolitischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern aus Österreich sowie den Erkenntnissen internationaler Experten. "Die Welt hat sich verändert - es reicht heute nicht mehr, zu prüfen, ob etwas richtig gelernt wurde. Es geht vielmehr darum, ob das Richtige gelernt wurde", skizziert Studienautor Franz Kühmayer. Kern der Ergebnisse der Studie ist die Empfehlung zur Entwicklung eines potentialorientierten Bildungssystems. Dieses bereitet auf den nachhaltigen Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft durch gezielte inhaltliche und strukturelle Schwerpunktsetzungen vor. Diese umfassen u.a. folgende Punkte: "Ich kann eigentlich alles, was in dieser Studie steht unterschreiben", erklärt Erwin Niederwieser, Abgeordneter zum Nationalrat und SPÖ-Bildungssprecher. "Ich sehe, dass es einen großen Bedarf gibt - auch wenn die Situation nicht so schlecht ist. Allerdings haben Neuerungen auch immer viel höhere Hürden zu nehmen als das Bestehende. Eindeutig ist, dass der Output unseres Bildungssystems bei den derzeit eingesetzten Geldmittel nicht zufriedenstellend ist." Heimisches Bildungssystem mit Entwicklungsbedarf Ähnlich urteilt auch Josef Lucyshyn, Direktor des Bundesinstituts für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des Österreichischen Schulwesens (BIFIE): "Das Bildungssystem hat sich in den letzten 30 Jahren entwickelt, aber nicht dahin, wo wir es heute brauchen. Wir haben es in den letzten Jahren nicht geschafft, das Lernen auf das Individuum zu konzentrieren. Österreich ist daher bildungspolitisch gefordert, eine Bestandsaufnahme und anschließend eine Reform des Bildungssystems zu machen." Der Computer als Unterstützung für die Zukunft der Bildung "Bildung beginnt aber nicht erst in der Schule, auch wenn das fälschlich oft so beurteilt wird. Der Kindergarten wird heute in Österreich noch immer nicht als Bildungseinrichtung gesehen. Dabei wird hier Wesentliches geleistet", bestätigt Gertrude Schatzdorfer, Geschäftsführende Gesellschafterin Schatzdorfer Gerätebau GmbH & Co. KG, die selbst ausgebildete Pädagogin ist. Unternehmen wie zum Beispiel Microsoft haben das bereits erkannt und unterstützen seit Jahren neben Schülern und Lehrern auch Pädagogen und Kinder im Vorschulalter dabei, für die Zukunft fit zu werden. Mit dem Microsoft Projekt "Schlaumäuse - Kinder entdecken Sprache" fördert Microsoft zum Beispiel die Sprachentwicklung von Kindern in österreichischen Kindergärten - mehr als 15.000 Kinder haben inzwischen von diesem Projekt profitiert. Einen breiten Diskussionsprozess initiieren Die Executive Summary und die ausführliche Studie "Zukunft der Bildung" unter: http://www.reflections.at/bildung/ (Ende)
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