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pte20080828021 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
AWD stolpert über Auslandsgeschäft
Finanzmakler erleidet Gewinneinbruch und Beraterschwund
Hannover (pte021/28.08.2008/12:10) - Enttäuschende Geschäfte im europäischen Ausland haben dem Finanzmakler AWD http://www.awd.de die Zahlen des ersten Halbjahres gehörig verhagelt. Wie das Unternehmen heute, Donnerstag, mitteilt, sind ein Gewinneinbruch sowie ein starker Umsatzrückgang die Folge. So bekomme auch AWD wie viele Unternehmen am Finanzsektor die Krise an den internationalen Märkten zu spüren. Auf das Geschäftsmodell der Finanzoptimierung sei das schwache Ergebnis jedoch "in keiner Weise zurückzuführen", stellt AWD-Sprecher Stefan Suska im Gespräch mit pressetext klar. Dennoch setzt dem Unternehmen ein intensiver Beraterschwund zu. Während die durch Berater erzielten Provisionserlöse das Kerngeschäft der AWD bilden, sank deren Zahl um vier Prozent auf rund 6.000. "Im Moment befinden wir uns in einem sehr schwierigen Marktumfeld, halten aber an unserem bisherigen Kurs fest", erklärt Suska gegenüber pressetext. Dieser Kurs werde von einer stark forcierten Mitarbeitergewinnung getragen und konzentriere sich auf weitere Anstrengungen sowie aktive Maßnahmen zur Marktkonsolidierung. Das Halbjahresergebnis wurde von zurückhaltenden Geschäften besonders in Österreich und Großbritannien belastet. Die Umsätze brachen hier um bis zu 30 Prozent ein und wirkten sich entsprechend auf das Gesamtergebnis aus. Eine schwache Nachfrage nach Altersvorsorgeprodukten und Geldanlagen drückte die Umsätze jedoch auch in Deutschland auf rund 186 Mio. Euro. Der Finanzmakler musste im ersten Halbjahr beinahe eine Halbierung sowohl von EBIT als auch Überschuss auf rund 24 bzw. 18 Mio. Euro hinnehmen. Darüber hinaus verzeichnete AWD einen Umsatzrückgang auf 335,8 Mio. Euro (minus 53 Mio. Euro). "Bisher hat das Geschäft besonders in Österreich bestens funktioniert. Hinsichtlich Wachstum erweist sich auch Osteuropa als Perle", meint Suska. In den ersten sechs Monaten 2008 sei jedoch die Krise am Immobiliensektor für die enttäuschende Performance der AWD verantwortlich. "Anzeichen einer Krise sind auch in Österreich nicht von der Hand zu weisen", so der AWD-Sprecher. Im Gesamtjahr rechnet die AWD mit einer "etwas schwächeren Umsatzentwicklung" als im Vorjahr. (Ende)
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