pte20080827012 in Business
"Internetprovider sind keine Netzpolizisten"
ISPA weist Forderung nach Piraterie-Kontrolle zurück
Wien (pte012/27.08.2008/11:07)
Der Verband der österreichischen Internet Service Provider (ISPA) http://www.ispa.at hat die Forderungen der Filmwirtschaft nach einer stärkeren Einbeziehung der Internetanbieter in die Kontrolle illegaler Webinhalte zurückgewiesen. Die ISPA regiert damit auf den vergangene Woche geäußerten Wunsch des Vereins für Anti-Piraterie der Film- und Videobranche (VAP) http://www.vap.cc , dass Provider künftig Urheberrechtsverletzungen in ihren Netzen erfassen und Mahnschreiben an die betroffenen Nutzer versenden sollen (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=080822024). Nach dreimaliger Verwarnung sollte mutmaßlichen Wiederholungstätern dann der Internet-Zugang gekappt werden, so die Vorstellung des VAP. "Damit soll der Internetprovider zum Netzpolizisten und zur Zensurbehörde gemacht werden, was jedem vernünftigen Rechtsempfinden widerspricht", kontert Kurt Einzinger, Generalsekretär des österreichischen Providerverbandes.
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