pte20080801003 in Business
Politiker fordern Inhaltskontrollen auf YouTube
Kinder sollen besser geschützt werden
London/Wien (pte003/01.08.2008/06:10)
In Großbritannien fordern Politiker mehr Kontrolle bei Inhalten auf Videoplattformen. Parlamentsabgeordnete haben insbesondere YouTube dafür kritisiert, dass der Content auf der Webseite nicht ausreichend überprüft werde. Wie BBC berichtet, schlägt das Culture, Media & Sport Select Committee http://www.parliament.uk nun die Einrichtung einer neuen Industriebehörde vor, um Kinder besser vor schädlichen Inhalten zu schützen. Nach Meinung der britischen Parlamentarier sollte es zudem zur üblichen Praxis der Webseitenbetreiber zählen, nutzergenerierte Inhalte vorbeugend zu kontrollieren. "Äußere Kontrollen, etwa durch Regierungsbeauftragte unabhängiger Einrichtungen, sind sicher sinnvoll. Voraussetzung ist aber ein gesamtgesellschaftlicher Konsens über das, wovor Kinder zu schützen sind", meint Medienpädagogin Ingrid Geretschlaeger gegenüber pressetext. Außerdem seien natürlich die technischen Möglichkeiten, Zugangsbeschränkungen zu exekutieren, erforderlich.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Wenn Sie bereits ein Konto haben, loggen Sie sich ein.
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
