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Fr, 10.02.2012
pts20080708034 Politik/Recht, Medien/Kommunikation
Neuwahlen in Österreich: Keine Mehrheiten in Sicht
Prognosesoftware pro:kons liefert auf Wahlfieber kurzfristig erste Trends
Wien (pts034/08.07.2008/16:29) - Bereits vergangene Woche startete die Wiener BDF-net Agentur für neue Medien auf ihrem Portal http://www.wahlfieber.at einen internen Prognosemarkt zu vorgezogenen Nationalratswahlen in Österreich. Politisches Patt droht trotz Neuwahlen Die Zahlen im Einzelnen (Durchschnittswerte): SPÖ 28 % Direkter Link zum Prognosemarkt: Ziel der Wahlbörse ist es, eine Prognose für die Nationalratswahl aufzuzeigen. In den kommenden Tagen werden auf Wahlfieber weitere Prognosemärkte zur Wahl im September geöffnet. Prognosemärkte und "Wahlbörsen" Informationsmärkte orientieren sich in ihrer Funktionsweise an realen Börsen. Die zu prognostizierenden Ereignisse werden in Aktien abgebildet. Diese Prognose-Aktien werden wie auf einem Aktienmarkt gehandelt. Der aktuelle Aktienkurs spiegelt die aggregierte Erwartung aller Teilnehmer (die Prognose) über den künftigen Ausgang eines Ereignisses wider. Basierend auf der These des österreichischen Wirtschaftsnobelpreisträgers F. A. Hayek werden Preise als Indikatoren für verteilte Informationen genutzt. In der "Börsensprache" sind Informationsmärkte Termingeschäfte für entscheidungsrelevante, zukünftige Ereignisse. "Wahlbörsen" sind Prognosemärkte die sich politischen Fragestellungen widmen. Im Unterschied zu klassischen Umfragen lautet die Frage, die sich ein Online-Händler auf Prognosemärkten stellt, allerdings nicht "Was würden Sie wählen?", sondern: "Was glauben Sie, werden die Anderen wählen?" Auch deswegen sind deren Prognosen häufig zuverlässiger als die Umfrageergebnisse der traditionellen Forschungsinstitute. Der Veranstalter greift auf Wahlfieber nicht in die Preisbildung der Prognose-Aktien ein. An Wahlbörsen wird den "Kräften des Marktes" vertraut, um eine zuverlässige Vorhersage des Wahlergebnisses zu erhalten. Die erste Wahlbörse wurde 1988 in den USA durchgeführt und sagte das Wahlergebnis zehnmal exakter voraus als alle Umfragen. Seit damals wurden in Dutzenden Ländern zu Wahlen derartige Märkte veranstaltet. In Deutschland und Österreich fanden zu jeder größeren Wahl seit 1994 Wahlbörsen statt, die bei den Usern zunehmend an Beliebtheit gewonnen haben. Über Wahlfieber und pro:kons: http://www.wahlfieber.at (Ende)
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