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Mo, 13.02.2012
pte20080703020 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen
WAZ steigt bei albanischem TV-Sender Vizion+ ein
Erstes Engagement auf dem osteuropäischen Fernsehmarkt
Essen (pte020/03.07.2008/12:30) - Die WAZ Mediengruppe http://www.waz-mediengruppe.de hat sich am albanischen TV-Sender Vizion+ beteiligt. Über die Kaufsumme beziehungsweise die genaue Anteilshöhe wurde beiderseitig Stillschweigen vereinbart. Man befinde sich jedoch in einer Größenordnung, in der die WAZ-Gruppe umfangreichen Handlungsspielraum habe, heißt es auf Nachfrage von pressetext. Vizion+ ist ein familienorientierter Informationskanal mit Nachrichtensendungen, politischen Talkshows und Unterhaltungsformaten. "Wirtschaftliche und journalistische Kriterien haben den Ausschlag für Vizion+ gegeben", erklärt Bodo Hombach, Geschäftsführer der WAZ- Mediengruppe. Mit dem Zukauf von Vizion+ setzt die WAZ-Mediengruppe ihren Expansionskurs fort. "Albanien hat einen Markt mit großem Nachholbedarf und erkennbar schneller Wachstumsdynamik. Gleichzeitig untermauert der Einstieg in den albanischen TV-Markt erneut unser Bestreben, die mediale Vielfalt der WAZ-Gruppe auszubauen", begründet Stephan Holthoff-Pförtner, Bevollmächtigter der Funke-Familien-Gesellschaft das Engagement. Die Familien Funke und Brost sind seit der Gründung der WAZ-Gruppe 1948 die alleinigen Eigentümer. Die WAZ-Gruppe ist in Ungarn, Bulgarien, Kroatien, Rumänien, Bosnien, Mazedonien, Montenegro und Österreich an Medienunternehmen beteiligt. So hält sie jeweils knapp 50 Prozent an den österreichischen Zeitungen Kronen-Zeitung und Kurier. In Deutschland gehören zwölf Tageszeitungen, zum Beispiel die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, die Thüringer Allgemeine oder die Saale Zeitung sowie zahlreiche Fach- und Publikumszeitschriften und über ein Dutzend Radiosender zu ihrem Portfolio. Über weitere potenzielle Zukäufe auf dem osteuropäischen Markt gibt sich die WAZ-Gruppe bedeckt. "Wir schließen nicht aus, dass wir uns weitergehend auf dem albanischen Medienmarkt engagieren. Genaues geplant ist derzeit jedoch nicht", erklärt WAZ-Unternehmenssprecher Paul Binder gegenüber pressetext. (Ende)
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