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Sa, 26.05.2012
pte20080609003 Medien/Kommunikation, Handel/Dienstleistungen
Schriftsteller nützen YouTube für Promotion ihrer Bücher
Auswirkungen auf Verkaufszahlen bisher nicht nachgewiesen
New York (pte003/09.06.2008/06:05) - Um sich im umkämpften Buchmarkt behaupten zu können, greifen viele Schriftsteller nun zum Medium Internetvideo um ihre Werke bekannt zu machen. Viele Verlagshäuser unterstützen diese Taktik und manche planen sogar einen Teil des Werbebudgets für die Produktion von professionellen Promotionvideos ein, berichtet das Wall Street Journal. Stichhaltige Beweise für den positiven Einfluss von Onlinevideos auf die Verkaufszahlen von Büchern gibt es bisher nicht. Verlagshäuser wollen diese Videos aber auch eher als Bonus für die Leser sehen, der sie vielleicht dazu bewegt, das nächste Buch zu kaufen, meint Carolyn K. Reidy, CEO bei Simon & Schuster. Zu den Autoren, die sich die Möglichkeiten des Web2.0 zunutze machen, gehört unter anderem Meg Cabot, Autorin der Buchserie "Plötzlich Prinzessin". Sie dreht regelmäßig kurze Videos, die sie beim Puppenspielen zeigen und stellt diese auf YouTube. Auch Chuck Palahniuk, bekannt für Romane wie "Fight Club", nutzt neue Medien. Auf YouTube findet man ein Videointerview mit dem fiktionalen Hauptcharakter seines neuen Buches. Naomi Klein hat für das Promotionvideo zu ihrem neuen Buch sogar den oscarnominierten Regisseur Alfonso Cuarón gewinnen können. Dieser Trailer wurde mehr als eine halbe Million Mal angesehen. Die meisten anderen Buch-Promotionvideos verbuchen nur einige hundert Seher. Mittlerweile haben sich bereits Filmproduktionsfirmen auf den Dreh von Promotionvideos für Buchautoren spezialisiert. Die kalifornische Produktionsfirma Circle of Seven Productions konnte die Anzahl ihrer Kunden für Buch-Trailer von einem Dutzend im Jahr 2005 auf über hundert im Vorjahr steigern. Das Verlagshaus HarperCollins hat kürzlich sogar sein eigenes Trailer-Produktionsstudio eingerichtet und plant noch dieses Jahr bis zu 500 Videos ihrer Buchautoren zu veröffentlichen. Große Buchhandelsketten wie Barnes & Noble und Borders haben sich diesem Trend angeschlossen und einen Teil ihrer Websites speziell für literaturbezogenen Multimedia-Content reserviert. (Ende)
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