VORSCHAU

PRESSETERMINE
Wiener Rathaus
27.05.2012 00:00
Käfigturm
29.05.2012 00:00
Stadthaus Luzern
29.05.2012 00:00

AKTUELLES PRESSEFOTO

IR Nachrichten
25.05.2012 09:50 BENE AG
25.05.2012 08:55 Wienerberger AG
24.05.2012 08:15 Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG


WETTER
Graz: sonnig
24°
Innsbruck: sonnig
22°
Linz: heiter
20°
Wien: sonnig
20°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
BUSINESS
Sa, 26.05.2012
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20080529028 Unternehmen/Finanzen, Auto/Verkehr
Air Berlin sieht trotz robustem Quartal Jahresziele gefährdet
Anhaltend hohe Kerosinpreise belasten Branche schwer
Kerosinpreise belasten Airline-Branche (Foto: airberlin.com)
Kerosinpreise belasten Airline-Branche (Foto: airberlin.com)

London/Berlin (pte028/29.05.2008/12:28) - Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin http://www.airberlin.com konnte trotz der seit Jahresbeginn um 88 Prozent gestiegenen Kerosinpreise die Analystenerwartungen im ersten Geschäftsquartal erfüllen. Wie das Unternehmen heute, Donnerstag, bekannt gab, konnte das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20 Prozent gesteigert werden. Der Quartalsumsatz kletterte um vier Prozent von 631,4 auf 654,5 Mio. Euro. Der "saisonal bedingte" operative Verlust (EBIT) verringerte sich jedoch von 85 auf 67,7 Mio. Euro, so das Unternehmen. Ungeachtet der robusten Zahlen zeigt sich die Airline bei ihrem Jahresausblick jedoch vorsichtig. So rechne man nur mit einem positiven operativen Ergebnis, wenn die Treibstoffpreise konstant bleiben. Sollten die Kerosinpreise hingegen weiter ansteigen, sieht die Airline ihren positiven Jahresabschluss in Gefahr.

"Die hohen Treibstoffpreise machen nicht nur uns, sondern auch allen anderen Mitbewerbern derzeit stark zu schaffen. Wenn diese Entwicklung so weiter geht, ist der Gewinnkorridor für 2008 selbst für uns nicht zu halten", sagt Air-Berlin-Sprecher Peter Hauptvogel im Gespräch mit pressetext. Bereits Ende März senkte das Unternehmen sein Ziel für das operative Jahresergebnis von 140 bis 160 Mio. Euro auf 73 bis 120 Mio. Euro. Die Bilanz für das erste Quartal bewerten Analysten unterdessen als "recht gut gelungen", berichtet die ARD. Wie Air-Berlin-Finanzvorstand Ulf Hüttmeyer mitteilte, ist die Erhöhung des Flugumsatzes vor allem auf das starke Wachstum des Einzelplatzverkaufes für innerdeutsche und europäische Destinationen zurückzuführen. Das ehemals umsatzträchtige Chartergeschäft kämpft wegen Kapazitätsanpassungen jedoch mit einer leicht rückläufigen Geschäftsentwicklung.

Ihren Optimismus schöpft die Fluggesellschaft hingegen aus der Zahl der Firmenverträge für das erste Quartal, die um 43 auf insgesamt 536 erhöht werden konnte. Auch verringerten sich die Kosten für den angebotenen Sitzplatzkilometer ohne Treibstoffkosten von 3,76 auf 3,69 Cent. Inklusive des Treibstoffs sanken die Kosten immerhin von 5,02 auf fünf Cent, so das Unternehmen in einer Aussendung. Somit verbesserte sich auch der Erlös pro angebotenem Sitzplatzkilometer von 5,1 auf 5,3 Cent. Die Auslastung der Maschinen im ersten Quartal konnte von 69,4 auf 73,3 Prozent gesteigert werden. Durch diese positiven Eckdaten kletterte die EBIT-Marge auf 13,5 Prozent. Brancheninsider zeigten sich positiv überrascht und lobten trotz der hohen Treibstoffpreise unterdessen vor allem die operativen Gewinnerwartungen.

Der Ausblick auf das gesamte Geschäftsjahr hänge laut dem Unternehmen so stark wie noch nie vom Kerosinpreis ab. Dieser habe sich laut dem Vorstandsvorsitzenden Joachim Hunold von Ende März bis heute von 1.050 auf inzwischen mehr als 1.350 Dollar pro Tonne erhöht. Hinzu komme ein harter Preiswettbewerb, eine sich abkühlende Konjunktur und der langsame Anlauf neuer Langstreckendienste. Vor diesem Hintergrund seien "umfangreiche Maßnahmen eingeleitet wurden, um gegen den Negativtrend anzusteuern". "Derzeit steht kostenbezogen fast alles auf dem Prüfstand. Steckenausdünnungen und -streichungen wie am Beispiel China sind die Einsparfolge", so Hauptvogel gegenüber pressetext. "Vor allem Visa-Bestimmungen seitens Chinas machen uns das Leben nicht einfacher", fügt Hauptvogel hinzu. Nach einem Verlust von vier Prozent zum Handelsauftakt notiert die Aktie bei Redaktionsschluss dieser Meldung (12:20 Uhr) stabilisiert, aber noch immer mit 1,74 Prozent im Minus bei 7,31 Euro.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43-1-81140-305
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
FACEBOOK
ETARGET

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising