|
VORSCHAU
Sponsored Links
PRESSETERMINE
Messe Frankfurt
10.02.2012 00:00 Swissôtel Zürich 10.02.2012 00:00 Basel 10.02.2012 00:00 AKTUELLES PRESSEFOTO
IR Nachrichten
06.02.2012 17:40
Open Market TV AG
03.02.2012 14:15
Schlumberger AG
03.02.2012 14:05
S&T System Integration & Technology Distribution AG
EUROPA NACHRICHTEN
BUSINESS
Fr, 10.02.2012
pte20080529001 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
Steuerhinterziehung: UBS verbietet Mitarbeitern USA-Einreise
Angst vor Strafverfolgung lässt Bank Rückwärtsgang einlegen
London/Zürich (pte001/29.05.2008/06:00) - Die Schweizer Großbank UBS http://www.ubs.ch soll Mitarbeitern des ehemaligen Private-Banking-Teams untersagt haben, Reisen in die USA zu tätigen. Wie die britische Financial Times berichtet, fürchtet das Traditionsunternehmen, dass im Zuge laufender Ermittlungen weitere Beschäftigte womöglich vor Ort in Haft genommen werden könnten. Dabei steht die Rechtsfrage zur Debatte, ob und wie UBS-Berater vermögende US-Kunden möglicherweise geholfen haben, Steuern zu hinterziehen. Vor dem Hintergrund der von der Bank gegenüber den betroffenen 50 bis 60 Finanzstrategen zur Verfügung gestellten Rechtsbeistände gehen Experten davon aus, dass die Anschuldigungen und damit verbundenen Reiseverbote nicht unbegründet sind. Die UBS war bislang zu keiner Stellungnahme bereit. "Seitdem die Liechtensteinproblematik vor allem in Deutschland eine Diskussion ausgelöst hat, kann ich mir gut vorstellen, dass die zuständigen Ermittlungsbehörden auch in anderen Ländern wie zum Beispiel den USA sensibilisiert wurden", sagt ein Insider gegenüber pressetext. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der erste Prozess gegen den Ex-UBS-Mitarbeiter Bradley Birkenfeld wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung im Falle eines Milliardärs aus den USA bereits schon nächste Woche in die erste Runde gehen. Laut dem Bericht sollen noch weitere Mitarbeiter des Unternehmens angeklagt sein. Obwohl sich Birkenfeld als unschuldig bekannt hat und dessen Anwälte eine entsprechende Eingabe beim Gericht gemacht haben, deutet die neueste "Vorsichtsmaßnahme" der Schweizer Großbank inzwischen jedoch darauf hin, dass das Institut womöglich doch etwas vor den Finanzbehörden hierzulande wie über dem Atlantik zu verbergen hat. Hierbei fürchtet die UBS scheinbar eine Ausweitung der Untersuchungen des US-Justizministeriums und der US-Finanzaufsicht SEC, vermuten Banken-Experten. Da beide Behörden unabhängig voneinander die Aktivitäten des Teams der UBS in den USA überprüfen, wurde Ende April Martin Liechti, Leiter des Geschäftsbereichs mit vermögenden Privatkunden in Nord- und Südamerika, festgesetzt. Obwohl die Schweizer bereits Ende 2007 entschieden hatten, das grenzüberschreitende US-Geschäft zu schließen, kommt das Angebot für einen rechtlichen Beistand der zum Großteil längst nicht mehr für die UBS tätigen Private-Banking-Spezialisten spät. Dem Bericht nach wollte die Bank im Dezember, einen Monat, nachdem die Schließung des US-Geschäfts beschlossen wurde und man zudem wusste, dass die US-Behörden bereits ermitteln, einen Großteil des Ex-US-Teams sogar zur Kunstmesse "Art Basel Miami" http://www.art.ch nach Florida schicken. Birkenfeld, dessen Anwälte am kommenden Montag vorab die Verfahrensfragen mit dem in den USA zuständigen Richter abklären wollen, nannte den Behörden bisher nur zwei Namen über die betreuten Kunden. Einer davon ist der Immobilien-Magnat Igor Olenicoff, der mit dem Justizministerium bereits zuvor schon einen Vergleich geschlossen hatte. Die Anklage pocht darauf, dass Birkenfeld Olenicoff bei der "steuersparenden" Umgehung seiner Einkommen hilfreich zur Seite gestanden haben soll. Ersten Informationen nach wurde Birkenfeld von Liechti wegen dessen guten Kontakten zu Olenicoff angeworben. Da sich das Verhältnis Birkenfelds zur UBS jedoch verschlechterte und dieser vor Gericht um eine Abfindung stritt, gibt er sein Wissen derzeit an die ermittelnden US-Behörden weiter. (Ende)
PRESSETEXT.TV
BauProfi QUESTER setzt auf Nachhaltigkeit 02.02.2012 MONSTER JOBCORNER
FOCUSTHEMA
SPECIALS
Werbung
middleAdvertising
|