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pte20080528021 in Business

Briten planen strengere Maßnahmen gegen Online-Kinderpornografie

Sextäter umgehen Gesetz mit Nachbearbeitung von Fotos


London/Mainz (pte021/28.05.2008/12:05)

Die britische Regierung will künftig strenger gegen Online-Kinderpornografie vorgehen und dafür einige Gesetzeslücken schließen. Es sollen auch nachbearbeitete bzw. verfälschte Fotos sowie Zeichnungen mit bedenklichen Inhalten strafbar gemacht werden. Wer in Zukunft im Besitz von Zeichnungen ist, die in irgendeiner Form sexuellen Missbrauch von Kindern wiedergeben, muss demnach mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe rechnen. Bislang ist in Großbritannien nur der Besitz von Fotos mit kinderpornografischen Inhalten verboten. Die Verschärfung des Gesetzes wurde von Justizministerin Maria Eagle http://www.justice.gov.uk vorgeschlagen. "Das würde helfen, eine Lücke zu schließen, die unserer Ansicht nach von Pädophilen ausgenutzt wird", so Eagle.

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