|
VORSCHAU
Sponsored Links
PRESSETERMINE
Wiener Neudorf
13.02.2012 00:00 Mozarthaus der Wirtschaft 13.02.2012 00:00 Hotel Park Hyatt 13.02.2012 00:00 AKTUELLES PRESSEFOTO
IR Nachrichten
10.02.2012 08:35
Schlumberger AG
06.02.2012 17:40
Open Market TV AG
03.02.2012 14:15
Schlumberger AG
EUROPA NACHRICHTEN
BUSINESS
Sa, 11.02.2012
pte20080521033 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
Grundig wagt Neustart in Russland und Nahost
Deutschland-Chef will bis 2011 eine Mrd. Euro Umsatz erwirtschaften
Nürnberg (pte033/21.05.2008/13:57) - Der ehemalige Traditionsbauer von Fernsehgeräten Grundig http://www.grundig.de sieht die Ertragswende kurz bevorstehen und will in naher Zukunft wieder Gewinne einfahren. Da man im abgelaufenen Geschäftsjahr "die schwarze Null fast erreicht" habe, hofft man nun für 2008 eine Rendite von rund zwei Prozent erwirtschaften zu können. Trotz der Euphorie von Grundig-Geschäftsführer Michael Peterseim konnte ein zweistelliges Mio.-Defizit im Vorjahr nur durch neue Finanzmittel des Besitzers, der türkischen Koç Holding http://www.koc.com.tr , ausgeglichen werden. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, teilte die gesamte Koç-Führungsriege bereits gestern, Dienstag, die Neuausrichtung der Konzernstrategie mit. Da man inzwischen rund 20 Mio. Haushalte in Europa versorgt, will man sich künftig vor allem auf die boomenden Wachstumsmärkte Russland und den Nahen Osten konzentrieren. Im Rahmen der "Ost-Strategie" sollen in Russland, wo Koç bereits produziert, innerhalb eines Jahres rund 400.000 TV-Geräte abgesetzt werden. Die Entwicklungsarbeit soll ungeachtet davon jedoch weiterhin am Stammwerk in Nürnberg von deutschen Ingenieuren geleistet werden, betonte Koç-Vorstandsvorsitzender Bülent Bulgurlu. Produziert wird hingegen in der Türkei, zudem beschäftigt der Konzern in der Bundesrepublik von einst 40.000 Mitarbeitern mittlerweile nur noch rund 400. Gemeinsam mit dem britischen Investor Alba stieg die Koç Holding vor fünf Jahren bei der Fernsehsparte der insolventen Grundig-Gruppe ein. Das daraus neu entstandene Unternehmen Grundig Intermedia kämpfte anfangs jedoch massiv mit internen Problemen und wechselte daraufhin die Geschäftsführer drei Mal hintereinander aus. Wegen der Querelen um Abspracheschwierigkeiten und Qualitätsprobleme in den türkischen Produktionsstätten sahen sich einige Händler sogar dazu gezwungen, die TV-Schirme aus dem Programm zu nehmen. Die anhaltende Krise der Traditionsmarke aus dem Fränkischen setzte sich damit fort, dass die Investoren rund 20 Mio. Euro nachschießen mussten, um eine neuerliche Insolvenz zu verhindern. Mit dem Neustart will Peterseim binnen drei Jahren bis 2011 nun das ehrgeizige Umsatzziel von einer Mrd. Euro realisieren. Den Optimismus, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, erhofft sich der Konzern von dem Erwerb des Alba-Anteils für rund 50 Mio. Euro. "Nun können wir schnellere Entscheidungen treffen und unsere Strategien verfolgen", zitiert das Blatt Bulgurlu. Auch seien die Qualitätsprobleme gelöst. Für das laufende Geschäftsjahr stellt Grundig nur einen stagnierenden Umsatz von rund 400 Mio. Euro in Aussicht. Laut Peterseim sei dies vorrangig darauf zurückzuführen, dass man zwar den Anteil am deutschen LCD-Markt von 3,1 auf 4,1 Prozent innerhalb eines Jahres steigern konnte, zeitgleich jedoch im traditionellen Stammgeschäft mit Röhrenfernsehern massive Einbußen hinzunehmen waren. Neue Produkte wie Staubsauger oder Haartrockner sollen die hohe Abhängigkeit vom Geschäft mit TV-Geräten nun zu verringern helfen. "Die Rückgänge im ehemaligen Traditionsgeschäft mit Röhrenfernsehern sind nicht nur in Deutschland offensichtlich nachvollziehbar, sondern stellen einen globalen Trend dar. Das Wachstum mit minus 60 Prozent ist demnach dramatisch", sagt GfK-Marktanalyst Frank Franz gegenüber pressetext. (Ende)
PRESSETEXT.TV
BauProfi QUESTER setzt auf Nachhaltigkeit 02.02.2012 MONSTER JOBCORNER
FOCUSTHEMA
SPECIALS
Werbung
middleAdvertising
|