|
VORSCHAU
Sponsored Links
PRESSETERMINE
Mozarthaus der Wirtschaft
13.02.2012 00:00 Hotel Park Hyatt 13.02.2012 00:00 Residence Hotel Hamburg 13.02.2012 00:00 AKTUELLES PRESSEFOTO
IR Nachrichten
10.02.2012 08:35
Schlumberger AG
06.02.2012 17:40
Open Market TV AG
03.02.2012 14:15
Schlumberger AG
EUROPA NACHRICHTEN
BUSINESS
Mo, 13.02.2012
pte20080520029 Handel/Dienstleistungen, Unternehmen/Finanzen
Konjunkturerwartungen trüben sich weiter ein
Inflation bleibt hoch - Preisentwicklung dämpft privaten Konsum
Mannheim/Berlin (pte029/20.05.2008/13:24) - Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) http://www.zew.de hat heute, Dienstag, einen weiterhin trüben Ausblick auf die Entwicklung der deutschen Konjunktur gegeben. Zwar hat sich das ZEW-Barometer stabilisiert, dennoch ist der Wert leicht um 0,7 Punkte gefallen und liegt nun bei minus 41,4 Punkten. Der historische Mittelwert von 29,6 Punkten wird damit erneut deutlich unterschritten. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) http://www.diw.de geht davon aus, dass die Inflationsrate in diesem Jahr bei etwa 2,6 Prozent liegen dürfte und sieht "auf absehbare Zeit" keine ähnlich niedrigen Inflationsraten wie in den 1990er Jahren. "Die Preisentwicklung dämpft die Erholung des privaten Konsums, auf der die konjunkturellen Perspektiven für dieses und nächstes Jahr beruhen", so DIW-Konjunkturexperte Christian Dreger. Ebenso warnen die Experten des ZEW vor hohen Inflationsrisiken, weshalb der Entwicklung des privaten Konsums wenig Spielraum überlassen werde. Die sich erholende wirtschaftliche Stimmung in den USA wirke sich dagegen positiv auf den Ausblick hierzulande aus. Besonders für die deutsche Exportindustrie sei in einem Zeitraum von sechs Monaten eine spürbare Erholung in Sicht. Die konjunkturelle Entwicklung im ersten Quartal hat mit plus 1,5 Prozent überrascht und den Erwartungen der ZEW-Experten getrotzt. Zuvor war das Konjunktur-Barometer von plus 24 auf minus 41,6 Punkte eingebrochen. Nicht zuletzt aufgrund der dennoch starken Wirtschaft habe sich die Erwartungshaltung gegenüber dem Vormonat nun stabilisiert. Trotzdem sei zu erwarten, dass "die Konjunkturdynamik etwas an Fahrt verliert, weil sich bei den Unternehmen allmählich die Folgen der steigenden Refinanzierungskosten und der starke Euro bemerkbar machen dürften", so ZEW-Präsident Wolfgang Franz. Das Ergebnis des ersten Quartals wurde mitunter von saisonalen Vorteilen durch den kaum vorhandenen Winter aufgehellt. Davon konnte besonders die Baubranche profitieren. Dem Einzelhandel kam in diesem Zeitraum der frühe Ostertermin zugute. Im zweiten Quartal ist im Gegensatz dazu eine schwächere Wachstumsdynamik zu erwarten, warnen die Konjunkturexperten gegenüber pressetext. Dies habe sich jedoch bereits abgezeichnet und sei angesichts der hohen Energiepreise ein globales Phänomen. In den USA wirkten sich die Spritpreise in Kombination mit den schlechten Konjunkturaussichten besonders massiv auf die Autobranche aus, was sich auch bei den exportierenden deutschen Herstellern bemerkbar machte. Die Lebensmittel- und Energiepreisentwicklung wird auch als Haupttreiber der Inflation bewertet. Wenngleich sich das Wachstumstempo verlangsamen soll, prognostiziert die EU-Kommission ein dauerhaftes Hoch bei Lebensmittelpreisen (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080519029 ). Im Energiebereich würden frühere Preisschocks erst allmählich bei den Verbrauchern spürbar werden. "Per Saldo trifft die Inflation alle Einkommensklassen trotz ihrer unterschiedlichen Konsumgewohnheiten in etwa gleich", sagt Dreger. Angesichts der Inflationserwartungen und des zurückhaltenden Privatkonsums sei trotz eines geringeren Konjunkturpessimismus mit einer Gefährdung der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung zu rechnen. (Ende)
PRESSETEXT.TV
BauProfi QUESTER setzt auf Nachhaltigkeit 02.02.2012 MONSTER JOBCORNER
FOCUSTHEMA
SPECIALS
Werbung
middleAdvertising
|