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Sa, 11.02.2012
pts20080516032 Forschung/Technologie, Umwelt/Energie
Kelag: Neues Kraftwerksprojekt Feldsee 2
Auch Adaptierung des Feldseedamms durch Aufsichtsrat genehmigt
Klagenfurt (pts032/16.05.2008/16:13) - Der Aufsichtsrat der Kelag hat heute den Grundsatzbeschluss für den Bau des Pumpspeicher-Kraftwerkes Feldsee 2 gefasst. Nun können die Detailplanungen und die Umweltverträglichkeits-Prüfung für dieses Projekt eingeleitet werden. Für das Pumpspeicherkraftwerk Feldsee 2 soll direkt neben dem derzeit in Bau befindlichen Krafthaus Feldsee 1 ein weiteres Krafthaus errichtet werden. Der Maschinensatz wird über eine Leistung von 70 MW verfügen und pro Jahr rund 157 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Für das Kraftwerk Feldsee 2 werden, so die Konzeption, die bestehenden Speicher Feldsee und Wurten sowie die derzeit in Bau befindlichen Triebwasserwege mit genutzt, rund 25 Millionen Euro wird die Kelag in dieses Kraftwerk investieren. Der Kelag-Vorstand hofft, dass in zirka einem Jahr alle Genehmigungen vorliegen und die Kelag mit dem Bau beginnen kann. "Das Pumpspeicherkraftwerk Feldsee 2 ist ein weiterer Baustein unserer Investitionsoffensive in die verstärkte Nutzung der Wasserkraft. Mit dieser Investition stärken wir unsere Eigenerzeugung und tragen dazu bei, die Sicherheit der Stromversorgung in Kärnten zu gewährleisten." Adaptierung Feldseedamm Gutes Jahresergebnis 2007 Der Umsatz des Kelag-Konzerns wuchs um 25 % auf 934 Millionen Euro. Allerdings belasteten das neuerlich sehr niedrige Wasserdargebot von 82,1 % (2006:85,9 %) und die dadurch notwendigen Stromzukäufe das betriebswirtschaftliche Ergebnis. Aus dem operativen Geschäft erwirtschaftete die Kelag eine Dividende von 14,5 Millionen Euro (2006: 25 Millionen Euro). Aufgrund einer einmaligen Sonderdividende der VERBUND-Austrian Hydro Power AG zur Dotierung des Fonds zur Förderung der Wasserkraftregion Oberkärnten weist die Kelag insgesamt einen Gewinn von 54,5 Millionen Euro aus. Der Kelag-Konzern investierte im Jahr 2007 rund 73 Millionen Euro in Sachanlagen (2006: 48 Millionen Euro) und beschäftigte durchschnittlich 1.413 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (2006: 1.319). Der Zuwachs resultiert im wesentlichen aus dem Erwerb der Österreichischen Fernwärmegesellschaft m. b. H.. Ausweitung der Wärme-Aktivitäten Ende des Jahres 2007 wurde die Gründung der "WI Wärmebetriebe International Gesellschaft m. b. H." eingeleitet. An diesem Unternehmen hält die KELAG 51 %, die RWE Innogy GmbH 49 % der Stammanteile. In das neue Unternehmen gliedert die Wärmebetriebe Gesellschaft m. b. H. der Kelag alle Auslandsaktivitäten ein. Fokus der neuen Gesellschaft ist es, Marktpotenziale im Wärme- und Bioenergiebereich in ausgewählten Nachbarländern sowie in Ost- und Südosteuropa auszuschöpfen. Neu im Aufsichtsrat der Kelag (Ende)
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