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Mo, 13.02.2012
pte20080513016 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
Balda stößt Handyschalen-Geschäft erneut ab
Aktionäre goutieren Restrukturierungsmaßnahmen
Bad Oeynhausen (pte016/13.05.2008/11:22) - Der angeschlagene Handyausrüster Balda http://www.balda.de hat heute, Dienstag, den erneuten Verkauf seiner deutschen Handyschalen-Produktion bekannt gegeben. Mit der zur Hanse Industriekapital (HanseIK) http://www.hanseik.itmcg.com gehörenden Heinze Solutions wurde entgegen den Erwartungen zum 1. Mai ein Käufer für die defizitäre Sparte gefunden. Analysten waren bis zuletzt der Ansicht, dass keine ernsthaften Interessenten für die Solutions-Gruppe zu finden seien. "Die Bereiche sind zu stark belastet", kommentierte Marc Gabriel, Aktienanalyst beim Bankhaus Lampe https://www.bankhaus-lampe.de , die Verkaufsambitionen im Gespräch mit pressetext. Neben der Balda-Solutions-Gruppe wird auch der Balda Werkzeugbau an die Heinze Werkzeugbau veräußert. Der Balda-Aktienkurs stieg um satte 9,09 Prozent und lag zu Redaktionsschluss dieser Meldung (11:17 Uhr) bei 2,40 Euro. Durch die Trennung vom europäischen Infocom-Geschäft im Rahmen des Asset Deals kann den Liquiditätsbelastungen im Hause Balda begegnet werden. "Es ist davon auszugehen, dass die Gefahr der Insolvenz durch einen Verkauf endgültig abgewendet werden kann. Schließlich darf angenommen werden, dass die anderen Bereiche profitabel weiterlaufen", so Gabriel. Die Belastungen bewegen sich Unternehmensangaben zufolge mit einem "höheren einstelligen Mio.-Bereich" im Rahmen der Erwartungen. Die HanseIK war bereits Anfang 2007 als Käufer für die Werke Balda-Heinze, HeRO und SMK eingesprungen. Offen bleibt, was mit der Infocom-Gesellschaft Balda Solutions Hungaria geschehen soll, zu deren Restrukturierung bereits Maßnahmen ergriffen wurden und die ebenfalls Teil von Verkaufsgesprächen gewesen sein soll. Nach Unstimmigkeiten mit der Beteiligungsgesellschaft Aurelius http://www.aureliusinvest.de , die die Infocom-Sparte Ende des Vorjahres übernommen hatte, kaufte Balda die europäischen Töchter wieder zurück (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080307016 ). Dies führte zu hohen Verlusten im Vorjahr. Zuletzt wurde das Ergebnis der Konzerngruppe im ersten Quartal von ihren asiatischen Töchtern stark belastet (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080507039 ). Heinze Solutions, die ohnehin in vergleichbaren Segmenten tätig ist, stärkt mit der Übernahme ihre Aktivitäten in dem Bereich und will diese fortführen. Über Preis und Bedingungen der Transaktion ist Stillschweigen vereinbart worden. (Ende)
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