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pte20080506042 Computer/Telekommunikation, Produkte/Innovationen
Yahoo-Suche kämpft gegen gefährliche Webseiten
Warnungen für User und Schutz vor Browser-Exploits
Sunnyvale/München (pte042/06.05.2008/13:55) - Yahoo hat bekannt gegeben, dass die Yahoo-Suche dank "SearchScan" sicherer werden soll. Das Feature nutzt die Technologie von McAfees SiteAdvisor http://www.siteadvisor.com , um Nutzer vor Webseiten zu schützen, von denen Gefahr durch Viren, Spyware oder Spam ausgeht. Je nach Bedrohungsgrad werden Seiten entweder gar nicht in den Ergebnissen der Yahoo-Suche angezeigt oder mit entsprechenden Warnhinweisen versehen. "Unser Ziel mit SearchScan ist, User zu schützen, indem wir ihnen eine Entscheidungshilfe dafür bieten, welche Webseiten sie besuchen", erklärt Priyank Garg, Direktor Product Management für Web-Suche, gestern, Montag, im Yahoo Search Blog. Die neue Funktion ist auch bei Yahoo Deutschland seit heute im Einsatz. Mithilfe der McAfee-Technologie werden bei SearchScan Webseiten identifiziert, die mögliche Gefahren für User beinhalten. Insgesamt werden dabei drei Arten der potenziellen Bedrohung indentifiziert. "Browser Exploits" bezeichnet die gefährlichste dieser drei Kategorien. "Das sind Seiten, die dem Computer des Nutzers heimlich Schaden können oder Malware einfach durch den Besuch der Seite installieren", erklärt Garg. Da Nutzer ihre Computer hier völlig unbewusst und bereits durch das bloße Aufsuchen der Webseite mit Schadsoftware infizieren können, sei die Gefahr besonders hoch. Seiten dieser Bedrohungskategorie würden daher ab sofort generell nicht mehr in den Such-Ergebnissen angezeigt. Bei zwei anderen Arten potenzieller Bedrohungen werden Webseiten grundsätzlich weiterhin angezeigt, die Suchergebnisse aber standardmäßig um auffallende, rote Warnhinweise ergänzt. Das umfasst Seiten, die E-Mail-Adressen für Spam missbrauchen oder an Dritte weitergeben. Außerdem geht es um Webseiten, die gefährliche Downloads anbieten. Nutzer wüssten oft nicht, dass Malware etwa zusammen mit Spielen oder Bildschirmschonern vertrieben werden könnte, so Garg. Daher werden sie von SearchScan vor Risken gewarnt. Mittels persönlicher Einstellungen können Nutzer sich allerdings dafür entscheiden, auch diese weniger gefährlichen Seiten aus den angezeigten Suchergebnissen zu streichen. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Warnhinweise zu deaktivieren. Der Such-Marktführer Google warnt Nutzer zwar seit August 2006 in Zusammenarbeit mit der Stop Badware Coalition http://www.stopbadware.org vor gefährlichen Webseiten, doch Yahoo sieht das Produkt seiner Zusammenarbeit mit McAfee als umfangreichere Sicherheitslösung. "SearchScan für die Yahoo-Suche enthält verschiedene Sicherheitsfunktionen, die andere Suchmaschinen nicht bieten. Mit einem automatischen Download- und Spam-Schutz sind wir dem Wettbewerb voraus", betont Andreas Krawczyk, Head of Programming bei Yahoo Deutschland, gegenüber pressetext. Er verweist auf die Option, Webseiten gänzlich auszublenden. "Wir bieten eine einfache, kostenlose und sichere Methode, die den Menschen die Möglichkeit gibt, über die Yahoo-Suche mit noch größerem Vertrauen im Web zu surfen", ist Krawczyk überzeugt. (Ende)
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