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Mo, 13.02.2012
pte20080506041 Unternehmen/Finanzen, Computer/Telekommunikation
iPhone: Apple kooperiert erstmals mit zwei Anbietern
Neben der Telecom Italia soll nun auch Vodafone zum Zug kommen
Cupertino/London/Wien (pte041/06.05.2008/13:55) - Apple http://www.apple.com verzichtet auf die exklusive Vermarktung seines iPhones in Italien. Wie der Konzern bekannt gab, soll das Handy nicht nur von der Telecom Italia, sondern auch von der britischen Vodafone angeboten werden. Damit gibt Apple zum ersten Mal zwei Konzernen parallele Vermarktungs- und Vertriebsmöglichkeiten. Auch wurde bekannt, dass Apple eine Vereinbarung mit weiteren zehn Ländern über den Vertrieb des iPhones geschlossen hat. Noch im laufenden Geschäftsjahr soll das Gerät in Australien, Neuseeland, Südafrika, Indien, Ägypten, Griechenland, Tschechien, Portugal und der Türkei zur Verfügung stehen. "Das iPhone ist ein interessantes Gerät. Dennoch glaube ich nicht, dass selbst die Markteinführung in anderen Ländern zu gravierenden Veränderungen führen wird", so Boris Nemsic, CEO der Telekom Austria http://www.telekom.at , gegenüber pressetext. Bislang wurde das iPhone ausschließlich exklusiv von nur einem Mobilfunkbetreiber in einem Land wie zum Beispiel in Deutschland und Österreich durch T-Mobile vertrieben. In den USA, Großbritannien und Frankreich kooperiert Apple ebenfalls nur mit einem Provider. Die Kunden waren daran gebunden, mit Ausnahme einer kurzen deutschen Rechtsstreitigkeit, das Telefon nur über diesen einen Anbieter zu beziehen. Zudem gab es das iPhone nur beim Abschluss eines Zweijahresvertrags mit dem Mobilfunkanbieter. Wie auch Vodafone will die Telecom Italia das Gerät noch im laufenden Geschäftsjahr auf den heimischen Markt bringen, weitere Details wurden hingegen noch nicht bekannt. Folglich gibt es weder einen genauen Starttermin, noch liegen Informationen zu der Preisgestaltung und den Konditionen vor. Brancheninsider gehen jedoch bereits davon aus, dass die vertraglich fixierten Bedingungen aufgrund zweier Anbieter anders ausfallen werden, als es bislang der Fall war. Informationen von InformationWeek.com nach, wird die Telecom Italia das iPhone ohne SIM-Lock und ohne Vertragsbindung anbieten. Dies würde die direkte Nutzung in anderen Mobilfunknetzen möglich machen. Nach wie vor besteht Rätselraten darüber, warum sich Apple mittlerweile von der selbst aufgestellten Maxime einer Exklusivvermarktung durch nur einen Anbieter verabschiedet hat. Mobilfunkexperten vermuten jedoch, dass die Kritik, der sich Apple seit Beginn der Markteinführung konfrontiert sieht, nun zu einem Einlenken geführt hat. Wenig bekannt ist auch die Geschäftspraxis Apples, inwieweit die Vertriebspartner AT&T Wireless, T-Mobile, France Telecom und O2 dem iPhone-Hersteller eine Umsatzbeteiligung zukommen lassen müssen. Fest steht jedoch, dass die bestehenden Verträge von der Vereinbarung mit Vodafone und der Telecom Italia vorerst unbeeinflusst bleiben. Auch denke das Unternehmen inzwischen darüber nach, das Vertriebsmodell auch in anderen Ländern umzustrukturieren, heißt es in dem Bericht. Mit Spannung erwartet wird auch die für den Sommer geplante Folgegeneration des iPhones, die neben WLAN und EDGE auch UMTS unterstützen soll. Nach wie vor schleppend gestaltet sich hingegen der Verkauf in Österreich. Ersten Informationen nach sind in der Alpenrepublik bislang nur 8.000 iPhones registriert, wobei nicht alle davon durch T-Mobile Austria verkauft wurden. (Ende)
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