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pte20080430016 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
Wacker Chemie setzt steiles Wachstum fort
Schwacher Dollar kann Chemiekonzern nicht bremsen
München (pte016/30.04.2008/11:24) - Der Münchner Chemiekonzern Wacker http://www.wacker.com setzt dem Trend des Vorjahres folgend seinen Wachstumskurs im ersten Quartal unvermindert fort. Zwar beeinträchtigt der in den vergangenen Monaten schwache Dollarkurs das Wachstum Unternehmensangaben zufolge um sechs Prozent, gegenüber dem ersten Quartal 2007 kann Wacker Chemie dennoch steigende Zahlen verbuchen. Vor dem Hintergrund höherer Absatzmengen und gestiegener Preise legt der Konzernumsatz um acht Prozent auf 1,02 Mrd. Euro zu. Ebenso wächst das EBITDA um zehn Prozent auf 291 Mio. Euro, während die EBITDA-Marge auf 28,6 Prozent steigt. "Mit dem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein", meint Christof Bachmair, Pressesprecher bei Wacker Chemie, im Gespräch mit pressetext. Ständig steigende Rohstoff- und Energiepreise setzen dem Sektor Chemie weiterhin stärker zu als anderen Branchen, was auf die höhere Erdölabhängigkeit zurückzuführen ist (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080201028 ). "Die steigenden Preise sind natürlich eine enorme Herausforderung, wenngleich wir sie bisher ganz gut im Griff hatten. Dies ist auch an den Quartalszahlen ersichtlich. Teilweise wurden die angefallenen Mehrkosten an die Kunden weitergegeben und in Übereinkünften mit unseren Geschäftspartnern geregelt", erklärt Bachmair. "Unser Produktportfolio trifft bei unseren Kunden auf eine anhaltend hohe Nachfrage, die durch wichtige Wachstumstrends wie Energieeffizienz, die zunehmende Digitalisierung und den wachsenden Wohlstand in Schwellenländern gefördert wird", heißt es von Konzernchef Peter-Alexander Wacker. Das Ergebnis je Aktie ist in den ersten drei Monaten 2008 um 14 Prozent auf 2,63 Euro gewachsen, womit der Konzern einen Überschuss von über 130 Mio. Euro erwirtschaften konnte. Darin sind bereits Investitionen in Höhe von 145,5 Mio. Euro und Akquisitionen im Wert von 173,4 Mio. Euro berücksichtigt. Neben den höheren betriebsförderlichen Ausgaben, die bei dem Unternehmen angefallen sind, belasteten Wechselkurseffekte, insbesondere mit dem Dollar, das Ergebnis. "Der starke Euro ist eine große Belastung für die gesamte Branche", so Bachmair im pressetext-Gespräch. Alles in allem erweist sich der Sektor aber als relativ robust. "Mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung besonders in Hinblick auf Subprime sind wir sehr gut zurecht gekommen", bestätigt Bachmair. Wie sich der Chemiesektor vor dem Hintergrund der preislichen und konjunkturellen Entwicklung in den kommenden Monaten verhalten wird, sei nicht abzusehen. Dennoch blickt Wacker Chemie optimistisch in die Zukunft und erwartet, sowohl den Konzernumsatz 2008 um deutlich mehr als zehn Prozent als auch das EBITDA steigern zu können. (Ende)
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