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Mo, 13.02.2012
pts20080327009 Forschung/Technologie, Computer/Telekommunikation
Ministerium bestätigt: Keine C-Netz-Station am Standort Hausmannstätten
Keine Rechercheanfrage bei BMVIT erfolgt
Wien (pts009/27.03.2008/09:52) - In der Sache "C-Netz-Studie Hausmannstätten" (Krebsuntersuchung zu einer nicht-existenten Mobilfunkanlage) durch den Salzburger Umweltmediziner Dr. Gerd Oberfeld hat sich die Faktenlage weiter erhärtet. In einem offiziellen Schreiben des Verkehrsministeriums an die, mit der Beurteilung der Oberfeld-Studie befassten Abteilung im Gesundheitsministerium, heißt es: "In Hausmannstätten selbst hat es keine Sendeanlage für das C-Netz gegeben." Damit liegt die offizielle Bestätigung vor, dass es sich um ein "Falschgutachten" handelt und somit nicht als Beleg für einen Zusammenhang zwischen Krebs und Mobilfunk dienen kann. Das Gesundheitsministerium ist nun aufgerufen, den Anrainern in Hausmannstätten und im benachbarten Vasoldsberg die unbegründete Angst vor der falsch zugeordneten Quelle für die Krebsfälle zu nehmen. Die Stellungnahme des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) fußt auf den Ergebnissen der Recherche der Fernmeldebehörde I. Instanz (Fernmeldebüro Graz bzw. Funküberwachung Graz) bzw. aus den entsprechenden Unterlagen des ehemaligen Betreibers des C-Netzes. Das C-Netz in Österreich wurde zu einer Zeit errichtet und betrieben (1984-1997), als die Österreichische Post- und Telegraphenverwaltung (PTV) noch eine Behörde war und als einziger Betreiber eines Mobilfunknetzes fungierte (Fernmeldemonopol). Nach der Marktöffnung wurde 1998 das Mobilfunkgeschäft des ehemaligen Monopolisten PTV/PTA in eine eigene Gesellschaft (mobilkom austria) ausgelagert, die somit die betriebliche und rechtliche Nachfolgerin der PTV/PTA ist. Als diese verfügt sie auch über die Daten der vor der Privatisierung errichteten Sendeanlagen. Auch hinsichtlich der vermeintlichen Rechercheanfrage Dr. Oberfelds an das BMVIT klärt das Schreiben auf: "Nur der Vollständigkeit halber darf darauf hingewiesen werden, dass Herr Dr. Oberfeld keine konkrete Anfrage betreffend die von ihm in der Untersuchung genannten Senderstandorte an das BMVIT gerichtet hat, weder schriftlich noch mündlich." "Sämtliche Fakten liegen nun auf dem Tisch. Alles weitere wird im Rechtsverfahren geklärt werden", erklärt FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier die weitere Vorgehensweise. "Ungeachtet dessen, muss die Arbeitsgruppe im Gesundheitsministerium die Arbeit grundsätzlich betrachten. Und es muss dringend daran gelegen sein, den tatsächlichen Verursacher für die Krebsfälle in Hausmannstätten zu finden", urgiert Maier raschen Handlungsbedarf der Politik. Forum Mobilkommunikation (Ende)
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