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pte20080303028 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
Internetoffensive bündelt IT-Kräfte Österreichs
Skandinavien als Vorbild für positive IT-Entwicklung
Wien (pte028/03.03.2008/13:27) - Österreich muss in Zukunft bei den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu den führenden Nationen aufschließen. Unter dieser Prämisse versammelten sich heute, Montag, zum ersten Mal wichtige Schlüsselunternehmen der Branche in Wien, um gemeinsam die Internetoffensive Österreich http://internetoffensive.at zu starten. Bis zum Herbst soll unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Vizekanzler Wilhelm Molterer eine österreichische Internetdeklaration erarbeitet werden. Die Deklaration soll die Basis der IKT-Strategie der Bundesregierung für die kommenden Jahre darstellen. Durch Bewusstseinsbildung und Information für die Bevölkerung sollen Chancen genutzt und Barrieren abgebaut werden. "Es gibt auch im Internet eine Verteilungsfrage, die sich dringend stellt", sagte Gusenbauer bei der Auftaktveranstaltung. "Was wir gemeinsam verhindern müssen, ist dass es zu einer Spaltung der Gesellschaft kommt - in informationsarm auf der einen und informationsreich auf der anderen Seite." Derzeit liegt Österreich im internationalen Vergleich im guten Mittelfeld, als europäische Vorreiter präsentieren sich Dänemark, Finnland und Schweden. In Österreich gibt es vor allem wirtschaftlich noch großes Potenzial. "Bereits ein Drittel des heimischen Wirtschaftswachstums basiert auf Informations- und Kommunikationstechnologien.", so Vizekanzler Molterer. Zehntausende Arbeitsplätze würden in der Branche bereits geschaffen. "Um unser Ziel Vollbeschäftigung zu erreichen, muss Österreich hier an der Vorfront mit dabei sein und das Potenzial dieses Sektors optimal nützen." Vier konkrete Ziele sollen durch die Internetoffensive erreicht werden. Neben einem Spitzenplatz im internationalen Vergleich wollen alle Beteiligten die private Breitbandnutzung deutlich erhöhen. Derzeit verfügen etwa 50 Prozent der Haushalte über schnelles Internet. Drittens möchte man das Internet als Chance wahrnehmen, Barrieren und Hemmschwellen abzubauen. Als vierter Punkt soll Österreich als erstklassiger Forschungsstandort für IKT-Technologien etabliert werden. In sechs Arbeitskreisen werden Chancen und Herausforderungen der IKT in Österreich unter Leitung erfahrener Fachleute diskutiert. Thomas Hinze (UPC Austria) steht dem Arbeitskreis Generationen und Bildung vor, René Tritscher (WKÖ) leitet den Bereich "Wirtschaft, Infrastruktur und eGovernment". Rudolf Kemler (Hewlett-Packard) engagiert sich für Gesundheit und Soziales, Mathias Grandosek (AK Wien) agiert als Vorstand des Arbeitskreises Sicherheit und Konsumentenschutz. Für den Bereich Wissenschaft und Forschung konnte Peter Rastl (Universität Wien/ISPA), für Kultur und Medien Rudolf Fischer (Telekom Austria) gewonnen werden. (Ende)
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