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Mo, 13.02.2012
pts20080212008 Forschung/Technologie, Computer/Telekommunikation
Mobilfunkstudie aus Japan findet kein erhöhtes Hirntumorrisiko
Teilergebnis zu Interphone bestärkt wissenschaftlichen Kenntnisstand
Wien (pts008/12.02.2008/09:29) - Mobiltelefonieren erhöht nicht die Gefahr an einem Hirntumor zu erkranken. Dies ist das Ergebnis einer japanischen Studie von Anfang Februar 2008 im Rahmen des weltweit größten Mobilfunk-Forschungsvorhabens "Interphone". Die Wissenschafter untersuchten, ob die Handynutzung die Wahrscheinlichkeit erhöht, einen der drei häufigsten Hirntumorarten zu bekommen. Dazu werteten Sie die Daten von 322 betroffenen Hirntumorpatienten aus, die sie mit einer Gruppe von 683 Personen gegenkontrollierten. Das Ergebnis: Auch eine intensive Nutzung und langjähriger Gebrauch des Handys erhöht nicht das Risiko an einem Hirntumor zu erkranken. Damit lässt dieses Teilergebnis alleine noch keine endgültigen Rückschlüsse auf die Gesamtauswertung der 13 beteiligten Länder des Interphone-Projekts zu. Allerdings bestätigt diese Arbeit die Resultate aus Großbritannien, Schweden, Dänemark, Finnland, Norwegen und Deutschland sowie den wissenschaftlichen Kenntnisstand, wonach kein Zusammenhang zu Mobiltelefonen und Hirntumoren besteht. Die Mobilfunk-Branche erwartet im Laufe des Jahres 2008 die Veröffentlichung der Gesamtergebnisse von Interphone. Service: Ergebnisse der bisher veröffentlichten einzelnen Studien: Die Studie veröffentlicht im British Journal of Cancer: FMK- Forum Mobilkommunikation (Ende)
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