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pte20080212003 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
Fidelity-Fonds setzt auf verkannte Werte
Fokus liegt auf Renditepotenzialen von Unternehmen im Umbruch
Kronberg im Taunus (pte003/12.02.2008/06:15) - Das neueste Produkt des Anlageberatungsunternehmens Fidelity International http://www.fidelity.de mit dem Namen "European Special Situations Fund" soll "Renditepotenziale von Unternehmen in Umbruchsituationen nutzen". Fidelity-Angaben zufolge sollen 35 bis 50 Aktien vornehmlich aus Ost- und Südosteuropa zusammengefasst und Investmentchancen in Israel und der Türkei wahrgenommen werden. Dabei soll es sich um Werte handeln, "deren Potenzial von den meisten Marktteilnehmern verkannt wird." "Die Werte werden nicht deshalb interessant, weil viele Anleger den Wert erkennen. Wachstumspotenziale sind oft sogar höher, wenn die Werte noch relativ unentdeckt sind", gibt ein Unternehmenssprecher bei Fidelity International auf Anfrage von pressetext Auskunft. "In den meisten Fällen handelt es sich um strukturelle Langzeitthemen, bei denen sich Marktchancen in den nächsten zehn Jahren entwickeln werden", heißt es seitens Fidelity. Ost- und Südosteuropa gelten als Regionen im Aufbruch, wovon der Fonds profitieren soll. Verglichen mit den westeuropäischen Industrieländern können Staaten des neuen Europas ein schnelleres Wirtschaftswachstum vorweisen. "Der Fidelity European Special Situations Fund profitiert vom tiefgreifenden strukturellen Wandel am Rande Europas", sagt Fondsmanager Fehim Sever. Die Region habe den Vorteil, dass sie eine zügige Expansion der Einzelhandels- und Finanzbranche vollziehe. Der Fonds soll Unternehmen aus Sektoren wie Infrastruktur, Dienstleistungen, Agrarwirtschaft oder Rohstoffe abdecken. "Die Renditepotenziale dieser Unternehmen bieten noch viel Luft. Gleichzeitig besteht enormer Nachholbedarf in den Sektoren der Region, weshalb wir große Wachstumspotenziale in den Unternehmen vermuten", heißt es von dem Fidelity-Sprecher. In dem türkischen Stahlkonzern Kardemir sieht der Fondsmanager günstige Entwicklungschancen. Ebenso in dem Düngemittelhersteller Israel Chemicals, dem aufgrund der weltweiten Verknappung von Agrarprodukten herausragende Absatz- und Wachstumschancen zugebilligt werden. Darüber hinaus profitiere das Unternehmen vom Trend zur Verwendung von Biokraftstoffen. Strategisch greift der Fonds auf einen dreistufigen Investmentprozess zurück. Nach erfolgter Suche nach Unternehmen, bei denen zum Beispiel ein Branchenwandel zu titelspezifischen Renditen führen kann, erfolgt eine Abwägung von Chancen- und Risikopotenzial des Wertes. Schließlich wird das Portfolio anhand des Bottom-up-Ansatzes aufgebaut. "Die ausgewählten Unternehmen sind trotz der zu erwartenden Gewinne häufig unterbewertet", erklärt der Fidelity-Sprecher. Die Einführung neuer Geschäftsmodelle bei den Betrieben würde oft zusätzliche Absatzmöglichkeiten erschließen. "Es handelt sich sozusagen um unentdeckte Schätze der Aktienmärkte", sagt Sever. (Ende)
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