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pte20080211040 in Business

Mobilfunkbetreiber planen Kinderporno-Filter

Internet Watch: Rund 1.500 Webseiten auf "schwarzer Liste"


Barcelona (pte040/11.02.2008/16:47)

Mehrere europäische Mobilfunkbetreiber werden Filter in ihren Netzen installieren, die den Zugang zu Kinderpornographie unterbinden sollen. Hinter den Plänen, die heute, Montag, im Rahmen der Mobile-World-Mobilfunkmesse http://www.mobileworldcongress.com in Barcelona offiziell bekannt gegeben wurden, steht dabei eine Initiative des Branchenverbandes GSMA. Dieser will mit Hilfe einer von der Internet Watch Foundation (IWF) erstellten Blacklist, die aktuell rund 1.500 unerwünschte Webseiten enthält, den Zugriff auf Kinderpornographie-Angebote verhindern. "Wir überwachen nicht das Netz. Das ist ein anderes Thema. Hier geht es um illegale Inhalte", zitiert die britische Tageszeitung "The Times" eine GSMA-Sprecherin. An der Initiative beteiligen sich bislang unter anderem die Mobilfunkkonzerne Vodafone, Orange und der UMTS-Betreiber Hutchison 3G. Unterstützung erhält die GSMA-Initiative auch von EU-Kommissarin Viviane Reding.

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