pte20080208026 in Business
Internet-Händler beklagen Verbrechenswelle in Second Life
Markenrechtsverletzungen weiterhin auf der Tagesordnung
San Francisco/München (pte026/08.02.2008/13:35)
Second Life (SL) http://www.secondlife.com kämpft gegen eine neue Welle von Markenfälschungen und Raubkopien. Die Händler in der virtuellen Welt stöhnen über verbrecherische Avatare, die wie Pilze aus dem Boden schießen, Marken und Produkte kopieren, um diese dann in ihren eigenen Online-Stores zu verkaufen. Aktuell besonders betroffen fühlt sich der Deutsche Marco Eckert, der in SL einen Modeshop betreibt. Wie er innerhalb der Community bekannt gab, wurden seine Entwürfe gestohlen und als Kopien um 50 Prozent günstiger angepriesen. Eckert verdient seine Lebensunterhalt mit dem virtuellen Shop und zeigt sich bestürzt über den entstandenen Schaden. "Unsere Verkäufe sind innerhalb einer Woche um 75 Prozent zurückgegangen", so der deutsche Online-Händler.
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