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pte20080205018 Bauen/Wohnen, Handel/Dienstleistungen
"Angst vor Immobilien-Blase weit übertrieben"
Deutschland lockt Investoren mit günstigen Renditen
Deutsches Immobiliengeschäft für Anleger verlockend (Foto: pixelio.de)
Deutsches Immobiliengeschäft für Anleger verlockend (Foto: pixelio.de)

Wien (pte018/05.02.2008/13:25) - Der deutsche Immobilienmarkt lockt vornehmlich österreichische und osteuropäische Investoren mittels günstiger Renditen. Angesichts der US-Hypothekenkrise und ihrer Auswirkungen auf die Finanzkraft deutscher Banken bietet die Branche attraktive Kaufpreise. "Der kleine Bruder hat die Angst vor dem großen Bruder mittlerweile abgelegt. Österreichische Investoren haben in den letzten Jahren kräftig in Deutschland eingekauft", erwartet Alexander Neuhuber, Geschäftsführer der Magan Holding, im Gespräch mit pressetext in Zukunft weitere Investitionen.

Die Immobilienkrise habe die Branche kaum beeinträchtigt. Dennoch könne sich die Angst auf den Aktienmärkten, sollte diese weiter anhalten, auch auf den Immobilienmarkt niederschlagen. "Dass es in Deutschland eine Immobilienblase gibt oder eine solche platzt ist weit übertrieben", gibt Josef Schwarz, Deutschland-Investmentmanager bei Spiegelfeld International, Entwarnung für die Anleger. Aus der Krise hätten sich keine massiven Nachteile ergeben. So sei auch die Zinslage nach wie vor günstig. "Auf der Zinsseite genießen wir momentan vollen Rückenwind. Über Konsequenzen aus der Immobilienkrise mache ich mir in Deutschland bedeutend weniger Sorgen als in anderen europäischen Staaten", meint Bruno Ettenauer, Vorstandsvorsitzender der CA Immo International.

Größte Wachstumsperspektiven sieht Ettenauer in Städten wie München, Frankfurt, Stuttgart oder Köln. Darüber hinaus sei der Markt in Ostdeutschland wie in Dresden oder Leipzig mit Durchschnittsrenditen von rund 8,2 Prozent sehr verlockend. Wichtig sei, preislich interessante und energiewirtschaftlich sinnvolle Immobilien anzubieten. "In Deutschland finden wir ein sensationelles Risikopotenzial vor. Die Objekte sind im Allgemeinen schlechter verwaltet als in Österreich und das Qualitätsniveau liegt deutlich unter Wien. Darin ist ein enormes Steigerungspotenzial vorhanden, das mit einem hohen Maß an Qualität ausgeschöpft werden kann", bestätigt Neuhuber.

In der Hauptstadt befinden sich die Mieten und Immobilienpreise zwar im Steigen, dennoch "liegen die Preise auf einem Niveau wie vor zehn Jahren", sagt Neuhuber. Die Fundamentaldaten des Immobilienmarktes hätten sich eindeutig gebessert. "In den letzten Jahren war Deutschland von Hochpreiskäufern geprägt. Mäßige bis mittlere Lagen haben stark verloren. Mit geschlossenen Fonds haben Anleger häufig weniger Schwierigkeiten", erklärt Schwarz im pressetext-Gespräch mögliche Anlagestrategien. Gründe für Investitionen in Deutschland sehen die Experten sowohl im sicheren Rechts- und Wirtschaftssystem, als auch in der deutschen Kultur. "Der Gap zwischen geringer und hoher Qualität wird sich verschärfen. Ich gehe davon aus, dass wir in den nächsten drei bis sechs Monaten eine gewisse Volatilität vorfinden werden", heißt es von Ettenauer gegenüber pressetext. Ab dem vierten Monat sei eine allgemeine Beruhigung der Lage zu erwarten.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Manuel Haglmüller
Tel.: +43-1-811-40-315
E-Mail:
pressetext.austria
   
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