pte20080129017 in Business
Mehrheit versteht Web-2.0-Begriffe nicht
"Online-Anbieter sollen in der Sprache ihrer Nutzer sprechen"
Göttingen (pte017/29.01.2008/11:38)
Während sich neues Vokabular über Internetphänomene bei Experten schnell durchsetzt, sind einzelne Begriffe wie "Tagging" oder "Social Bookmarking" sechs von zehn Nutzern vollkommen unklar. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich veröffentlichte Studie des Usability-Spezialisten eResult http://www.eresult.de . Demnach können 30 Prozent der befragten User nichts mit dem Begriff "Web 2.0" anfangen, Spezialausdrücke wie "Tagwolke" oder "Trackback" sind sogar für 60 Prozent ein Rätsel. Auch Begriffe für etablierte Elemente und Funktionen aus dem E-Commerce-Bereich sind für viele missverständlich. So konnten 45 Prozent der Befragten die oft bei Online-Shops angebotene Funktion "Direktbestellung" nicht richtig deuten. Rund die Hälfte der Studienteilnehmer brachte zudem die Begriffe "Filtern" und "Sortieren" durcheinander.
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